Prinzessin Kate (44) hat so offen wie selten über die wohl schwerste Zeit ihres Lebens gesprochen. Bei ihrem Kampf gegen den Krebs litt die Frau von Prinz William nicht nur unter den körperlichen Folgen der Chemotherapie. Zeitweise konnte sie sich nicht einmal mehr auf ein Buch konzentrieren.
Bei einem Besuch im Christie Cancer Care Hospital sprach die Prinzessin von Wales jetzt über das sogenannte „Chemo-Brain“, eine häufige Begleiterscheinung einer Krebsbehandlung. Dabei kämpfen viele Betroffene mit Konzentrationsproblemen, Gedächtnislücken und geistiger Erschöpfung.
Einfacher „Trick“ half der Prinzessin
Kate schilderte eindrucksvoll, wie sehr sie diese Nebenwirkungen belasteten. „Ich hatte überhaupt nicht die Fähigkeit zu lesen oder mich wirklich auf etwas zu konzentrieren“, erzählte sie im Gespräch mit Krebspatienten. Eine Erfahrung, die viele Betroffene nur allzu gut kennen.
Doch die Dreifach-Mama fand einen überraschend einfachen Weg, ihren Kopf wieder freizubekommen: Sie griff zu Buntstiften statt zu Büchern.
Gedankenflucht und Momente der Ruhe
Während Lesen oder anspruchsvolle Aufgaben für sie unmöglich geworden waren, half ihr das Ausmalen von Malbüchern, den Alltag für einen Moment hinter sich zu lassen. Ohne Leistungsdruck, ohne Erwartungen – einfach Farben auswählen und loslegen.
„Es war meine Möglichkeit, etwas zu entdecken und einfach zu spielen, ohne dass am Ende ein perfektes Ergebnis herauskommen musste“, erklärte Kate. Das kreative Ausmalen habe ihr geholfen, den Gedanken zu entfliehen und in einer besonders belastenden Zeit kleine Momente der Ruhe zu finden.








„Chemo-Brain“ weite verbreitet
Das sogenannte „Chemo-Brain“ ist unter Krebspatienten weit verbreitet. Experten erklären, dass Chemotherapie, körperliche Belastung, Schlafmangel und der emotionale Stress der Erkrankung das Gehirn vorübergehend beeinträchtigen können. Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit sind dabei keine Seltenheit.
Kate machte ihre Krebsdiagnose im März 2024 öffentlich und absolvierte anschließend eine vorbeugende Chemotherapie. Im September desselben Jahres beendete sie die Behandlung, Anfang 2025 folgte schließlich die erlösende Nachricht: Die Prinzessin befindet sich in Remission.

Mit ihrer ehrlichen Schilderung macht Kate vielen Betroffenen Mut. Sie zeigt, dass selbst eine zukünftige Königin in den dunkelsten Momenten mit ganz alltäglichen Problemen kämpft – und dass manchmal ausgerechnet die einfachsten Dinge dabei helfen, Schritt für Schritt zurück ins Leben zu finden.
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