Verletzte in Mailand
Sturm, Hagel und Blitze bei Konzert von Bad Bunny
Am Samstagabend ist ein Konzert des puerto-ricanischen Sängers Bad Bunny (32) nach nur sechs Songs in Mailand abgebrochen worden. Schuld war ein Sturm mit Blitzen und Hagel. Das Gelände musste mithilfe der Feuerwehr evakuiert werden.
Das Unwetter begann am Samstagabend um kurz nach 21 Uhr. Ungefähr 80.000 Menschen verfolgten den Auftritt von Bad Bunny, als das Veranstaltungsteam per Lautsprecher durchsagte, dass sie bitte auf ihren Plätzen der Pferdebahn San Siro ausharren sollten. Als sich das Wetter jedoch weiter verschlechterte und Hagel vom Himmel prasselte, evakuierte die Feuerwehr das Gelände. Mehrere Zuschauerinnen und Zuschauer wurden von großen Hagelkörnern am Kopf getroffen und leicht verletzt. Laut italienischen Medien waren die Hagelkörner etwa so groß wie Walnüsse.
Die Leichtverletzten wurden von der Rettung versorgt. Die „Bild“ berichtete, dass die Massenevakuierung zu Chaos rund um die Rennbahn geführt habe. Wegen des Andrangs musste demnach etwa der nahegelegene U-Bahnhof vorübergehend gesperrt werden. Die umliegenden Straßen wurden zudem durch den Verkehr und Überschwemmungen lahmgelegt.
Hier sehen Sie eine Aufnahme von dem Unwetter:
Konzert ausverkauft
Das Konzert am Samstagabend war ausverkauft. Ob es Bad Bunny zu einem späteren Zeitpunkt nachholen wird, war zunächst nicht bekannt. Der 32-Jährige war bereits am Freitagabend in Italien aufgetreten. Der Sänger ist für seinen Musik-Mix aus Reggaeton, Latin Trap und Pop bekannt. Mit der Single „Diles“ gelang ihm der Durchbruch.
Für Aufregung sorgte er zuletzt beim Super Bowl LX am 8. Februar 2026. Dabei sagte er, dass Amerika für ihn mehr als die USA sei, was ihm Kritik von US-Präsident Donald Trump einbrachte, der zuvor bereits gesagt hatte, dass der Sänger nicht in der Lage sei, „die amerikanische Kultur zu ehren“. Bad Bunny setzt sich unter anderem offen für Frauen- und LGBTQIA-Rechte ein. In seinen Songs macht er auf die sozialen und politischen Missstände in Puerto Rico aufmerksam und klagt die ungebremste Zuwanderung reicher US-Amerikanerinnen und US-Amerikaner an.









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