Das Österreicherinnen-Finale hat beim Generali Open in Kitzbühel Sinja Kraus klar für sich entschieden. Mit der „Krone“ teilte sie unmittelbar nach der Partie ihre Gefühlswelt. Und auch Kontrahentin Julia Grabher ließ das Match mit uns ausführlich Revue passieren.
„Es war kein leichtes Match gegen Julia im Finale, aber ich bin super froh mit meiner Leistung und natürlich sehr stolz darauf, dass ich den Titel gewinnen konnte“, sagte die frisch gekürte Kitzbühel-Siegerin Sinja Kraus unmittelbar nach dem Spiel im „Krone“-Interview.
Die roséfarbene Trophäe, verziert mit unendlich vielen Glitzersteinchen, stach dabei besonders ins Auge. „Sie ist wunderschön. Wenn man mich kennt, dann weiß man, dass ich die Farbe Rosa über alles liebe. Das ist somit die perfekte Trophäe für mich“, strahlte sie bis über beide Ohren.
Eltern, Geschwister, Freunde vor Ort
Die Stimmung während der gesamten Turnierwoche sei „super“ gewesen, betonte Kraus, sie „liebe es“, in Österreich zu spielen. „Hier fühle ich mich immer pudelwohl!“ In der Gamsstadt sei sie unter anderem von ihren Eltern, Geschwistern und Freunden angefeuert worden.
„Wir haben ein großes Statement gesetzt“
Die Damen haben in Kitzbühel heuer seit 33 Jahren erstmals wieder aufgeschlagen. „Es gibt nichts Besseres. Wir haben gezeigt, was wir draufhaben und wahrlich ein großes Statement gesetzt – zwei Österreicherinnen im Finale, besser geht‘s nicht“, schilderte Krauss. Dieses Turnier soll „unbedingt“ weitergeführt werden.
Wie fällt die Feier am Abend aus? „Diesen Titel zu feiern, werde ich mir sicher nicht entgehen lassen. Aber ich weiß noch nicht genau, wie viel Zeit ich dafür heute noch habe, denn ich muss am Abend noch einen Flug nach Hamburg erwischen zum nächsten Turnier“, gab Kraus preis.
„Ich habe mir heute sehr schwer getan“
Auch Julia Grabher nahm sich für die „Krone“ Zeit. „Ich habe mir heute sehr schwer getan. Die Bedingungen waren ganz anders. Der Platz war ziemlich tief und die Bälle nass – das kommt meinem Spiel leider nicht so entgegen. Ich habe dann versucht, dieses zu ändern, aber das ist leider nicht gelungen“, fand Grabher ehrliche Worte.
„Prinzipiell ist es natürlich sehr cool für uns Frauen, dass wir nun auch in so einer Location spielen können. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, hier in Kitzbühel zu spielen. Das ist für mich sogar das schönste 125-Turnier im ganzen Jahr“, sagte Grabher.
Dass zwei Österreicherinnen im Finale gespielt haben, sei für die weibliche Tenniswelt „sehr gut“. „Erfreulich ist natürlich auch, dass viele Fans gekommen sind, um uns hier aufschlagen zu sehen“, sagte Grabher.
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