Eigentlich war Liefering-Stürmer Phillip Verhounig bereits weg. Der Kärntner trainierte trotz gültigen Vertrags nicht mehr mit dem Verein, sondern hielt sich individuell fit. Doch plötzlich lief er wieder im Freundschaftsspiel gegen Wehen Wiesbaden auf. Aber nicht unter seinem Namen, sondern als „Testspieler“.
Ein „Testspieler“ wurde im Freundschaftsspiel von Fußball-Zweitligist Liefering gegen den deutschen Drittliga-Klub Wehen Wiesbaden eingewechselt. So wurde der 20-Jährige zumindest im Spielbericht des Vereins bezeichnet, trotz gültigen Vertrags bis 2027 bei Kooperationsklub Red Bull Salzburg. Um wen es sich handelte? Um Stürmer Phillip Verhounig, in der Vorsaison mit 13 Treffern bester Torschütze der Jungbullen.
Dass er plötzlich wieder im Liefering-Trikot auftauchte war deshalb überraschend, weil er zu Beginn der Vorbereitung nicht mehr beim Team von Trainer Danny Galm mittrainiert hatte. Er hatte sich in seiner Kärntner Heimat fit gehalten, suchte eine neue Herausforderung – die „Krone“ berichtete. Es folgte dann die überraschende Wende: Wie der Klub auf Anfrage bestätigte, hält sich Verhounig doch beim Kooperationsklub der Bullen fit. Eine Zukunft hat er hier jedoch nicht.
Auf seiner Position plant Galm für die kommende Spielzeit mit „Kenneth“ Adejenughure und Said Nisic. Mit Alexander Murillo steht außerdem ein weiterer klassischer „Neuner“ im Kader.
Außerdem stand mit Jonathan Kalimina ein von Liefering als „Trainingsgast“ bezeichneter Spieler wieder im Aufgebot und kam auch zum Einsatz. Das Talent aus Sambia wechselt allerdings erst im Jänner offiziell zu den Bullen, wenn es 18 Jahre alt wird. Der zweite Testspieler gegen Wehen Wiesbaden war übrigens wirklich ein Kicker ohne Vertrag. Ein Talent aus Südamerika, das derzeit vorspielt.
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