Primarius Prof. Reinhard Mittermair, Vorstand der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Klagenfurt, ist neuer Präsident der Österreichischen Krebshilfe Kärnten. Der anerkannte Chirurg möchte damit sein langjähriges Engagement für Krebspatienten über den OP-Saal hinaus fortsetzen.
„Die Krebshilfe Kärnten steht Menschen mit Krebs und ihren Angehörigen mit wertvoller Beratung, einfühlsamer Begleitung und verlässlicher Hilfe zur Seite“, betont Mittermair. Gemeinsam mit dem Team, den ehrenamtlichen Helfern, Spendern sowie den Kooperationspartnern wolle er die bestmögliche Versorgung Betroffener sicherstellen. Ebenso wichtig seien ihm Prävention, Früherkennung und Aufklärung. „Sie können Hoffnung schenken und Leben schützen.“
Mittermair folgt auf Prim. Hans Jörg Neumann, dem er ausdrücklich für dessen langjähriges Engagement dankt. „Ich freue mich darauf, die erfolgreiche Arbeit der Krebshilfe Kärnten gemeinsam weiterzuführen und auch in Zukunft für Menschen da zu sein, die Unterstützung brauchen“, so der neue Präsident.
Spezialgebiet onkologische Chirurgie
Der gebürtige Salzburger absolvierte sein Medizinstudium an der Universität Innsbruck und promovierte 1994. Nach der Ausbildung zum Allgemeinmediziner entschied er sich für die Chirurgie. Unter renommierten Medizinern wie Ernst Bodner, Raimund Margreiter und Johann Pratschke entwickelte er sich zu einem Spezialisten für onkologische Chirurgie und minimalinvasive Eingriffe.
Seit 2014 leitet er die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Klagenfurt und hat diese zu einem der führenden Zentren für Tumorchirurgie und Schlüsselloch-Operationen entwickelt. 2023 führte er zudem die Da-Vinci-Roboterchirurgie in Kärnten ein.
Auch über Kärnten hinaus genießt Mittermair hohes Ansehen. Er war Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Minimal Invasive Chirurgie, ist Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie und engagiert sich seit Jahrzehnten in Forschung, Lehre und der Ausbildung junger Chirurginnen und Chirurgen.
Mit seiner neuen Funktion an der Spitze der Krebshilfe Kärnten möchte er nun medizinische Spitzenversorgung mit Prävention, Beratung und menschlicher Begleitung noch stärker verbinden.
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