Das Public Viewing in Klagenfurt ist ein voller Erfolg. „Die Erwartungen wurden weit übertroffen, obwohl viele WM-Spiele in der Nacht stattfanden“, sagt Organisator Manfred Dobesch. „Seit sechs Wochen ist die Arena voll.“ Vor dem Finale macht Bürgermeister Christian Scheider eine besondere Ehrung.
Das Public Viewing der Fußball-WM in Klagenfurt war ein gewagter Versuch. Viele Partien begannen um sechs Uhr früh, viele Spielen waren mitten in der Nacht. Die Gastro-Betriebe waren sechs Wochen lang enorm gefordert. Das Risiko hat sich gelohnt. „Die Erwartungen wurden deutlich übertroffen“, sagt Organisator Manfred Dobesch. „Seit Mitte Juni war bei allen Spielen die Arena voll, die Österreich-Spiele waren der absolute Höhepunkt. Zigtausende Besucher kamen.“ Dobesch will die Gesamt-Zuseherzahl von 150.000 Gästen schaffen.
Besondere Ehrung für Fan-Vertreter durch den Bürgermeister
Auch Stadtchef Christian Scheider zeigt sich begeistert: „Im Gegensatz zu Graz und vielen anderen Städten haben wir uns getraut, ein Public Viewing zu veranstalten – zwei Österreich-Spiele haben schon um 4 bzw. 6 Uhr früh begonnen. Manfred Dobesch hat insgesamt neun Eventreihen veranstaltet – er ist ein Mann mit Handschlagqualität. Die Veranstaltungen hätten nicht nur Fußballfans begeistert, sondern auch der Innenstadt zusätzliche Impulse verliehen. Auch viele anderen Lokale waren bummvoll.“
Zwei Spieltage stehen noch aus, vor dem Finale am Sonntag holt Bürgermeister Scheider Vertreter zahlreicher Nationen auf die Bühne. „Sie alle leben in Klagenfurt, haben hier mit ihren Familien eine Heimat gefunden. Sie haben friedlich zugesehen – und für beste Stimmung gesorgt“, lobt Scheider. Alle Vertreter erhalten vom Stadtchef als Zeichen der Wertschätzung sogar ein kleines Präsent.
Musik am spielfreien Freitag
Am spielfreien Freitag steht bei „Electric Summer Vibes“ wieder die Musik im Mittelpunkt. Die Band „Sound Factory“ tritt auf, dazu legen wischen 17 und 23 Uhr viele bekannte DJs auf.
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