Mehrere Einsätze

Blitzschlag: Mit Hubschrauber gegen die Flammen

Kärnten
15.07.2026 09:13
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

Ein Blitzschlag löste am Dienstag in Osttirol einen Waldbrand aus, auch in Kärnten mussten Feuerwehren zu einem ähnlichen Einsatz ausrücken. In beiden Fällen verhinderten die Einsatzkräfte eine weitere Ausbreitung der Flammen.

Um 16.15 Uhr heulten in Kienberg (Osttirol) die Sirenen: Zwischen Polling und der Gsengalm, im Bereich des sogenannten Brunnerbergs, kam es zu einer Rauchentwicklung. Die Freiwillige Feuerwehr Huben rückte umgehend zur Erkundung aus und stellte vor Ort fest, dass ein Wurzelstock sowie eine rund drei Meter große Fläche brannten beziehungsweise glimmten. 

Polizeihubschrauber und Drohne rückten aus
„Als Ursache für das Feuer wird ein Blitzeinschlag vermutet, der sich im Zuge eines zuvor durchgezogenen Gewitters ereignet hatte“, heißt es seitens der Landespolizeidirektion Tirol. Da sich die Brandstelle in einem steilen und schwer zugänglichen Waldstück rund 400 Höhenmeter oberhalb des Tales befand, wurden der Polizeihubschrauber „Libelle Tirol“ sowie die Polizeidrohne mit einer Wärmebildkamera angefordert. 

Rund 60 Florianis rückten in Kärnten aus.
Rund 60 Florianis rückten in Kärnten aus.(Bild: FF St. Jakob im Lesachtal)

Zeitgleich errichteten die Feuerwehr-Flughelfer des Bezirks Lienz gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Huben eine Löschwasserleitung, um den Löschwasserbehälter des Hubschraubers zu befüllen. Durch mehrere Löschflüge konnte der Brand eingedämmt werden. Gegen 19.30 Uhr hieß es schließlich „Brand aus“. Es wurden keine Personen verletzt. 

60 Florianis rückten auf die Rautalm aus
Während in Osttirol der beginnende Waldbrand erfolgreich gelöscht werden konnte, wurden Feuerwehren in Kärnten zu einem weiteren Waldbrand gerufen – ebenfalls ausgelöst durch einen Blitzschlag.

Auf der Rautalm zwischen Birnbaum und St. Jakob im Lesachtal rückten die Freiwilligen Feuerwehren St. Jakob im Lesachtal, Birnbaum, Liesing Lesachtal, Kötschach-Mauthen und Kirchbach mit insgesamt neun Fahrzeugen und rund 60 Feuerwehrleuten um 19.23 Uhr aus.

„Nachdem der Brandort lokalisiert war, konnten die Feuerwehrleute in mühevoller Handarbeit die Glutnester in dem steilen Waldstück ablöschen und so eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindern“, informiert das Bezirksfeuerwehrkommando Hermagor. „Aktuell ist im Bezirk Hermagor das Feueranzünden und Rauchen im Wald sowie in dessen Gefährdungsbereich verboten!“, warnt das Bezirksfeuerwehrkommando Hermagor.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung