

Wieder hat ein Rauchmelder einen Menschen gerettet: In der Wohnung eines Villachers waren am Montag Speisen angebrannt, der 58-Jährige war im Rauch bewusstlos geworden.
Am Montag gegen 13.45 Uhr piepste ein Rauchmelder in einem Mehrparteienhaus in der Stadt Villach. Rauch schlug aus den Fenstern. Besorgte Bewohner schlugen Alarm. Die Einsatzkräfte der Polizei nahmen starken Rauch wahr, die Feuerwehr musste die Wohnungstür öffnen. Unter Atemschutz begann der Einsatz in den Räumen.
Der Atemschutztrupp fand im Wohnzimmer eine männliche Person bewusstlos auf der Couch vor und brachte diese umgehend ins Freie.
Martin Regenfelder, Kommandant-Stellvertreter der Hauptfeuerwache Villach


Mann lag bewusstlos auf Sofa
Ein Bewusstloser wurde auf dem Sofa liegend vorgefunden und sofort geborgen. Die Rettung brachte den 58-Jährigen ins LKH Villach. Ursache für die starke Rauchentwicklung waren angebrannte Speisen am Herd und ein im Kochtopf verschmorter Kunststoffkochlöffel.
Die Hauptfeuerwache Villach und die FF Fellach sowie die FF Pogöriach – die drei Wehren standen mit 34 Kräften im Einsatz – löschten den Brand und belüfteten die Wohnung.
„Dieser Einsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig die gesetzlich vorgeschriebenen Heimrauchmelder sind. Sie wurden auch heute zum Lebensretter, da sie die Bewohner des Hauses frühzeitig alarmierten und dadurch ein rasches Eingreifen der Einsatzkräfte ermöglichten“, betont Martin Regenfelder.
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