Die BBU Salzburg lässt derzeit keinen Stein auf dem anderen. Der Trainer wurde bereits getauscht, zahlreiche neue Spieler sind da und jetzt auch ein neuer Obmann. Mit Nikolaus König kommt ein ehemaliger Bundesliga-Spieler.
Der Umbruch bei den Basketballern der BBU Salzburg schreitet weiter voran. Nachdem Trainer Christian Ponz bekanntlich seit längerem weg ist, kamen neue Spieler hinzu und legte auch Obmann Wolfgang Stöglehner sein Amt nach drei Jahren nieder. Er bleibt dem Verein im Vorstand zwar erhalten, für ihn übernimmt jetzt aber Nikolaus König.
Der gebürtige Grazer zog vor fast 30 Jahren nach Salzburg, war in seiner Heimatstadt auch als Bundesliga-Spieler aktiv. „Ich bin dem Sport sehr verbunden“, erklärt der Manager, der als Geschäftsführer in München arbeitet. Seine Leidenschaft für Basketball und seine Expertise im Management will er sich in seiner neuen Rolle zunutze machen.
Dennoch werde er den Falkenhorst nicht komplett umkrempeln. „Wir wollen ein Verein bleiben, der die breite Masse anspricht. Daraus wollen wir Talente finden und in der 2. Bundesliga besser werden“, erklärt der 56-Jährige seine Ziele. Mittelfristig denke er auch an die 1. Bundesliga. „Dazu muss man aber die Strukturen entwickeln, Partner finden!“ Apropos Finanzen: Mit einigen neuen Sponsoren befindet sich die BBU aktuell ebenfalls im Austausch. Bei den Falken bleibt derzeit also kaum ein Stein auf dem anderen.
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