Nach 30 Jahren erhält die Gemeinde ein neues Altstoffsammelzentrum; Arbeiten dauern bis November. Diese Woche wurde mit den Bauarbeiten des modernen Recyclinghofes begonnen.
Das interkommunale Altstoffsammelzentrum (ASZ) in Blasnitzen am Areal der ehemaligen Zellstofffabrik wird modernisiert. Diese Woche wurde mit den Bauarbeiten des modernen Recyclinghofes begonnen. 760.000 Euro werden nach 30 Jahren investiert. Drei Jahrzehnte diente das Entsorgungszentrum den Gemeinden Bad Eisenkappel und Sittersdorf.
„Für uns ist die Entsorgung in Blasnitzen optimal, von uns sind das vier Kilometer“, so der Sittersdorfer Bürgermeister Gerhard Koller. Erstmals ist auch die Gemeinde Globasnitz, die bisher noch keine Entsorgungsstelle hatte, mit dabei. „Wir sind sehr froh, dass dies geklappt hat und wir das über interkommunale Mittel gemeinsam finanzieren können“, so Bürgermeister Bernard Sadovnik. In seiner Gemeinde sind zuvor einige Projekte für die Altstoffentsorgung gescheitert.
Wie die Finanzierung zustande kommt
In den letzten 30 Jahren wurde das Zentrum bereits von den Bürgern aus Eisenkappel und Sittersdorf genutzt. „Wir konnten die Mittel auch mithilfe von interkommunalen Fördermitteln auftreiben. Die Summe wird auf den Bevölkerungsschlüssel der jeweiligen Gemeinden gerechnet“, so Eisenkappels Bürgermeisterin Elisabeth Lobnik.
„Die Container werden alle überdacht und die Zufahrt wird über eine Rampe möglich sein.“ Errichtet wird eine über 16 Meter lange Stahlkonstruktion, ebenso werden Räume und Sanitärräume entstehen. Bis Ende November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
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