E-Scooter lagen herum

Vierköpfige Diebesbande flog durch Zufallsfund auf

Kärnten
13.07.2026 06:46
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

Bei einem Spaziergang entdeckte eine Passantin auf einem Feldweg in der Gemeinde Magdalensberg zwei E-Scooter und Fahrradteile, die dort einfach herumlagen. So brachte sie die Polizei auf die Spur einer umtriebigen Diebesbande.

Am Sonntagnachmittag war eine Spaziergängerin gegen 14 Uhr auf einem Feldweg in der Gemeinde Magdalensberg unterwegs, als sie plötzlich etwas Ungewöhnliches sah. „Mehrere Fahrradteile sowie zwei Elektroscooter“, wie die alarmierte Polizei berichtet. „Bereits am Vortag war an derselben Örtlichkeit Diebesgut in Form von drei Fahrrädern sichergestellt worden.“

Mit Diebesgut in die Arme der Polizei
Noch als die Beamten in der Umgebung die Lage beobachteten, kam ein junger Mann auf einem E-Scooter zum Fundort. „Er begab sich dort ins Gebüsch“, so die Polizei. „Bei der anschließenden Kontrolle stellten sie fest, dass der 19-jährige Rumäne in Villach als Hauptverdächtiger mehrerer Elektroscooterdiebstähle geführt werde.“ Auch das Gefährt, mit dem er unterwegs war, konnte eindeutig einer Tat zugeordnet werden.

Der 19-Jährige hatte ein Taschenmesser, mehrere Fahrradbestandteile sowie einen erheblichen Bargeldbetrag bei sich – die Beamten nahmen ihn gleich fest. Doch ihr Arbeitstag war noch lange nicht zu Ende: „Während der Amtshandlung erschienen zwei weitere Personen am Ablageort des Diebesgutes und versuchten, dieses in mitgebrachte Decken einzupacken.“

Erfolglose Flucht ins Maisfeld
Als die Polizisten diese ansprachen, flüchteten die beiden – ein 27-jähriger und ein 39-jähriger Rumäne – in das angrenzende Maisfeld. Ohne Erfolg – sie konnten rasch im Nahbereich angehalten und festgenommen werden. Dann suchten die Beamten den Wohnort des 19-Jährigen auf. „Dort wurde ein 48-jähriger Rumäne angetroffen“, berichtet die Polizei weiter. „Bei einer freiwilligen Nachschau in der Wohnung wurden Gegenstände geringen Wertes sichergestellt, bei denen der Verdacht besteht, dass sie aus Diebstählen auf Baustellen stammen.“

Schließlich wurden die vier Rumänen allesamt zur Polizeiinspektion Grafenstein transportiert und dort vernommen. „Schließlich ordnete das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl deren Festnahme an“, heißt es abschließend seitens der Polizei. „Sie wurden dem BFA übergeben.“

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