Einen Tag nach dem tragischen Flugzeugcrash im Ötschergebiet (NÖ) mit zwei Toten kommen immer mehr Details ans Licht. Bei dem Rundflug ins Salzkammergut könnte es sich um ein Geschenk des 41-Jährigen gehandelt haben. Bei der verstorbenen Frau (47) soll es sich um eine Bekannte der Familie gehandelt haben.
Sonntagmittag war in Neuhaus bei Gaming (Bezirk Scheibbs) in Niederösterreich ein Kleinflugzeug mit vier Menschen an Bord abgestürzt. Für den Piloten (47) und eine gleichaltrige Passagierin kam jede Hilfe zu spät, eine 15-Jährige und ein 41-Jähriger wurden schwer verletzt in Krankenhäuser geflogen. Laut Stefan Loidl von der Landespolizeidirektion NÖ handelt es sich bei den beiden Verletzten um Onkel und Nichte, die auf einem Rundflug mit einer Bekannten unterwegs waren.
15-Jährige könnte schon bald Spital verlassen
Ursache könnte ein technischer Defekt am Motor gewesen sein. Eine Obduktion des getöteten Piloten wurde noch am Sonntagabend angeordnet. Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt NÖ übernommen. Auch die Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes wurde eingeschaltet. Die Wrackteile wurden mittlerweile geborgen und seitens der Polizei sichergestellt. Laut neuesten Informationen könnte die 15-Jährige noch am Montag das Krankenhaus wieder verlassen.
Erhebungen zur Ursache laufen
Der Absturz in unwegsamen Gelände forderte die Einsatzkräfte: Die Bergrettung rückte unter schwierigsten Bedingungen an. „Als wir an der Einsatzstelle eintrafen, war sofort klar, dass jede Minute zählt. Unsere Bergretter begannen unmittelbar mit der Erstversorgung, ehe unsere Bergrettungsärzte die weitere medizinische Versorgung übernehmen konnten. Gleichzeitig war die Sicherung des steilen Geländers für alle eingesetzten Organisationen unabdingbar. Somit konnten die Verletzten so schnell wie möglich aus der Gefahrenzone gebracht werden, um ihnen die bestmögliche Versorgung zu ermöglichen“, erklärt Michael Stulik, Einsatzleiter der Bergrettung Lackenhof.
Ohrenzeugen berichten von auffälligen Geräuschen
Das Kleinflugzeug des Typs Piper PA-28 war am Sonntag, wie berichtet, in Seitenstetten gestartet und gegen 11.40 Uhr im Waldgebiet abgestürzt. Mitglieder der Jugendfeuerwehr hatten auf ihrer Heimfahrt vom Landestreffen in Küb den Absturz der Maschine beobachtet. Ohrenzeugen berichteten anschließend über auffällige Motorengeräusche, was auf einen technischen Defekt des Fliegers schließen ließ.
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