Wimbledon-Schock

„Dealer“ Ali G taucht überraschend beim Finale auf

Society International
13.07.2026 10:09

Während auf dem heiligen Rasen von Wimbledon um den prestigeträchtigsten Titel im Tennis gekämpft wurde, zog plötzlich jemand die Blicke auf sich, den dort wirklich niemand erwartet hatte: Ali G. Ja, genau der. Mit gelber Sonnenbrille, großspurigen Sprüchen und jeder Menge Attitüde mischte die Kultfigur am Final-Wochenende die Tribünen des All England Lawn Tennis Club auf. 

Hinter dem überraschenden Auftritt steckt natürlich Comedian Sacha Baron Cohen, der seine legendäre Figur nach Jahren wieder aus der Versenkung holte. Das sorgte nicht nur für jede Menge Gelächter in London, sondern heizt auch die Spekulationen über ein mögliches Ali-G-Comeback in Hollywood kräftig an.

Offizieller Drogen-Händler von Wimbledon
Augenzeugen entdeckten den 54-Jährigen in Block 215 der Tennis-Arena. Und natürlich erschien Ali G nicht in dezentem Wimbledon-Weiß: Über seiner Trainingsjacke prangte auf dem Rücken die Aufschrift „Official Wimbledon Ganja Dealer“ („Offizieller Ganja-Händler von Wimbledon“). Der Begriff „Ganja“ ist vor allem in der jamaikanischen Kultur verbreitet und steht umgangssprachlich für Cannabis.

​Parallel zu dem Live-Auftritt ging ein frisch erstellter, verifizierter Instagram-Kanal des Charakters online. In einem dort geteilten Video zog der Komiker im typischen Slang über das Event her: Tennis sei schließlich nur „eine schlechtere Version von Pingpong“. In der Caption legte er gewohnt selbstbewusst nach: „I iz BACK! And if u iz at dis borin wimbledon final lookin 2 get grand slammed, I iz here wif de hookup.“ – „Ich ist wieder da! Und wenn ihr gerade bei diesem langweiligen Wimbledon-Finale sitzt und auf einen Grand Slam aus seid, dann bin ich hier, um euch zu helfen.“

​Gerüchte verdichten sich
Der skurrile Auftritt beim Wimbledon-Finale kommt keineswegs aus dem Nichts. In den vergangenen Wochen verdichteten sich in der Filmbranche die Anzeichen, dass Sacha Baron Cohen insgeheim an der Fortsetzung des Kult-Klassikers „Ali G in da House“ (2002) arbeitet. Insider-Berichten zufolge soll ein neuer Spielfilm sogar schon heimlich abgedreht worden sein.

​Der Stunt in London dürfte somit der Startschuss für eine groß angelegte, virale Marketingkampagne sein. Baron Cohen ist bekannt dafür, seine satirischen Projekte bis zur letzten Sekunde unter strengster Geheimhaltung zu produzieren, um den Überraschungseffekt beim Publikum maximal auszunutzen.

​Während langjährige Fans im Netz das Comeback der Kult-Figur aus den frühen 2000ern frenetisch feiern („Ali G ist zurück, die Welt wird wieder gut!“), gibt es auf Plattformen wie X (ehemals Twitter) auch kritische Stimmen. Einige Nutzer werfen dem Comedian vor, der Witz habe sich überlebt, und fragen sich, ob der derbe Humor im Jahr 2026 noch zeitgemäß ist.

​Die Turnier-Verantwortlichen in Wimbledon, die sonst streng auf Etikette und Tradition achten, haben sich zu dem Vorfall bisher noch nicht offiziell geäußert.

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