Mit dem Ferienbeginn in den restlichen Bundesländern rollt am Samstag die nächste große Reisewelle in Österreich an. Vor allem Richtung Süden, an den Grenzen und auf den Transitrouten müssen Autofahrer aktuell viel Geduld mitbringen. Wir haben die aktuellen Staustrecken im Überblick.
Wer am Samstag mit dem Auto in den Urlaub startet, sollte ausreichend Zeit einplanen. Mit dem Ferienbeginn in Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, der Steiermark, Tirol und Vorarlberg haben nun alle österreichischen Bundesländer Sommerferien. Gleichzeitig sind auch in mehreren deutschen Bundesländern sowie den Niederlanden Ferien gestartet. Dementsprechend voll wird es auch auf den Straßen.
Klassische Reiserouten betroffen
Besonders belastet sind laut ÖAMTC einmal mehr die klassischen Reiserouten Richtung Adria und Italien. Betroffen sind unter anderem die Westautobahn (A1), die Tauernautobahn (A10), die Pyhrnautobahn (A9), die Inntalautobahn (A12) sowie die Karawankenautobahn (A11). Auf der Brenner Autobahn (A13) staute es Richtung Italien zeitweise vor der Europabrücke. Reisende müssen rund 30 Minuten Wartezeit vor dem Grenzübergang Kufstein-Kiefersfelden in Kauf nehmen.
Auch an den Grenzübergängen Walserberg, Spielfeld und Karawankentunnel war bereits in den frühen Morgenstunden mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Laut ÖAMTC herrscht aktuell auch dichter Verkehr auf der A1 in Richtung Walserberg und in Richtung Italien mit rund sechs Kilometern vor dem Herzogbergtunnel auf der A2.
Helene Fischer und „Electric Love“-Festival
Zusätzlich zum Ferienstart sorgen den ARBÖ-Experten zufolge zahlreiche Konzerte und Festivals für noch mehr Verkehr auf Österreichs Straßen. In Wien bringt am Samstagabend das Konzert von Helene Fischer im Ernst-Happel-Stadion rund 55.000 Besucherinnen und Besucher in die Stadt und sorgt für zusätzliche Staus und volle U-Bahnen.
So entgeht man dem größten Stau
Wer flexibel ist, sollte die stärksten Reisezeiten meiden. ÖAMTC empfiehlt, wenn möglich, nicht am Samstagvormittag loszufahren. Deutlich entspannter ist die Verkehrslage meist erst am Abend. Vor längeren Fahrten lohnt sich außerdem ein Blick auf die aktuelle Verkehrslage und mögliche Ausweichrouten. Details dazu sind in den ÖAMTC-Services zu finden.
Achtung bei Abfahrtssperren
Vor allem auf den Transitrouten in Tirol und Salzburg sollten Autofahrer beachten, dass vielerorts Abfahrtssperren gegen den Ausweichverkehr gelten. Wer keine gültige Zieladresse in den betroffenen Gemeinden hat, darf die Autobahn dort oft nicht verlassen.
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