Peruaner lassen sich bei der Taufe ihrer Babys vom Fußball inspirieren: Messi steht hoch im Kurs, Ronaldo auch. Und jetzt verzeichnet das Land einen Haaland-Boom. Selbst der britische Stürmerstar Harry Kane outet sich als Fan.
Peru hat die Qualifikation für die Fußball-WM zwar klar verpasst, doch das Turnier in Nordamerika wird in dem Andenstaat trotzdem sehr genau verfolgt. Besonders die Leistungen der norwegischen Stürmer-Stars Erling Haaland werden wohlwollend registriert.
Das lässt sich nun an einer Statistik eindeutig ablesen: Wie die peruanische Meldebehörde mitteilt, verzeichnete sie einen Haaland-Hype bei den Namen Neugeborener.
559 Babys mit Haaland-Bezug
Demnach tragen 468 Kinder in Peru den Nachnamen des 25 Jahre alten Torjägers nun als Vornamen, weitere 91 Säuglinge wurden sogar komplett Erling Haaland genannt. Macht in Summe 559 Babys mit Haaland-bezug. „Fußballstars dienen den Peruanern als Inspiration, ihre Kinder mit diesen Namen registrieren zu lassen“, erklärt Behördensprecher Ivan Torres bei Panamericana Television. Und fügt scherzend hinzu: „Haaland ist auch Peruaner“. Die Behörde illustrierte die Statistik mit einem KI-generierten Bild von Haaland mit Plüsch-Lama in der Hand und einer typisch peruanischen Chullo-Mütze auf dem Kopf.
Die WM-Leistungen von Haaland sorgen nach Angaben des peruanischen Rundfunksenders RPP auch dafür, dass Einzelhändler immer mehr Shirts mit dem Konterfei des Profis von Manchester City verkaufen. Besonders beliebt sind demnach gerade seit Norwegens Achtelfinalsieg gegen Brasilien Exemplare mit Haaland in Wikinger-Pose oder beim sogenannten Viking Row, dem kollektiven Ruder-Jubel der Norweger.
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