Nach SPÖ-Kritik

Rechnungshof sieht sich in Arbeit bestätigt

Burgenland
11.07.2026 07:00

Eine unabhängige Kontrollbehörde verweist auf fehlende Sachkritik. Persönliche Angriffe gegen den Chef werden nicht kommentiert.

Nach dem Bericht in der „Krone“ über die neuerlichen Angriffe der SPÖ auf den Burgenländischen Landesrechnungshof sieht sich die unabhängige Kontrolleinrichtung in ihrer Arbeit bestätigt. Aus Sicht des Landesrechnungshofes habe es in den politischen Reaktionen auf den jüngsten Prüfbericht zur angespannten finanziellen Lage des Landes keine sachlichen Kritikpunkte an den Feststellungen oder deren Richtigkeit gegeben. Das werte man als Bestätigung der professionellen Arbeit.

Angriffe werden „nicht kommentiert“
Zu den persönlichen Angriffen auf Rechnungshofdirektor René Wenk, dem die SPÖ politische Wortwahl und einen Auftritt „wie ein Oppositionspolitiker“ vorgeworfen hatte, wolle sich der Landesrechnungshof nicht äußern. Persönliche oder emotionale Angriffe nehme man zwar zur Kenntnis, werde sie aber nicht kommentieren.

Bericht und Präsentation kritisiert
Ausgelöst worden war der politische Streit durch den jüngsten Bericht des Landesrechnungshofes über die Finanzlage des Burgenlandes. Darin war vor einer angespannten Budgetlage und aufgebrauchten Reserven gewarnt worden. Die SPÖ wies diese Einschätzung zurück und kritisierte in der Folge nicht nur den Bericht, sondern auch dessen öffentliche Präsentation.

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