Auf Burg Forchtenstein gibt es auch heuer wieder Neues zu entdecken.
Dazu zählt die Jahresausstellung „Maria, Königin des Himmels.“ Die Burg Forchtenstein widmet sich dabei erstmalig einem bislang wenig beleuchteten Kapitel der Esterházy-Geschichte. Denn Fürst Paul I. Esterházy war ein großer Marien-Verehrer, was die Sammlungen auf Burg Forchtenstein und auch im Schloss Esterházy bezeugen.
Auf der Burg wird erstmals eine Auswahl an jahrhundertealten Exponate präsentiert, deren Bogen sich von kunstvollen Marienaltärchen, filigranen Mariensäulen über Gnadenbilder in Öl, auf Holz oder als Druck bis hin zu Publikationen und Kompositionen zu Ehren der Gottesmutter aus der Feder des Fürsten selbst spannt. Die Verehrung der Jungfrau Maria lässt sich bereits in den Kindertagen des künftigen Fürsten Paul I. Esterházy erkennen und ist vor allem im Vorbild seiner Mutter Christina sowie seiner Erziehung durch den Jesuitenorden zuzuschreiben.
Sie fand Ausdruck in allen ihm zur Verfügung stehenden Medien und Mitteln der Zeit: in Kirchenarchitektur, Skulptur, Malerei, Musik, Kunstkammerstücken, Publikationen etc. Aber auch als Bildnis auf seinen Kriegsfahnen sollte ihm die Königin des Himmels und Patrona Hungariae Schutz bieten und den Sieg schenken.
Kuratiert wurde die Ausstellung von Margit Kopp, Leitung Forschung und stellvertretende Leiterin der Sammlung Privatstiftung Esterhazy. „Die Mutter Gottes durchdrang mit einer bemerkenswerten Konsequenz nahezu alle Bereiche seines Wirkens und hinterließ sichtbare Spuren“, erklärt Dr. Florian T. Bayer, der Leiter der Sammlung Privatstiftung Esterhazy. Weitere Infos zur Ausstellung und anderen Events: esterhazy.at/ausstellungen
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