Eisspeedway-Legende Franky Zorn kam auf dem Motorrad zuletzt böse zu Sturz. Der 55-Jährige aus Saalfelden sprach über die Erfahrung, die er vergleichsweise glimpflich überstand. Zumindest für seine Verhältnisse.
Die Bezeichnung „harter Hund“ trifft in jedem Fall auf Franky Zorn zu. In seiner Karriere erlebte der Saalfeldener bereits zahlreiche schwere Stürze – zuletzt am vergangenen Wochenende im italienischen Bozen beim Supermoto-Training.
„Habe keine Luft mehr bekommen“
„Ich bin leider aus unerklärlichen Gründen mit Vollgas in der Rechtskurve abgeflogen und habe mich dann zigfach überschlagen“, erklärte der Eisritter, der im Reifenstapel zu liegen kam. Dabei musste der Routinier auch eine neue Erfahrung machen. „Ich habe keine Luft mehr bekommen und eine panische Angst bekommen“, erzählte der Pinzgauer von den bangen Momenten.
„Das war ein Wahnsinn“
Sofort habe er sich den Helm und den Halsprotektor runtergerissen. „Erst nach 30, 40 Sekunden ist die Luft wiedergekommen. Das war ein Wahnsinn“, sagte der Motorsportler, der sich in einer Videobotschaft auch beim Betreiber der Strecke in Italien und dessen Rettungsteam bedankte.
„Mir ist bewusst geworden, wie wichtig eine Schutzbekleidung sein kann“, sagte Zorn ehrlich. „Ich habe Glück im Unglück gehabt.“ Sprich: mit Hämatomen, Prellungen und vier gebrochenen Rippen. Vergleichsweise glimpflich. Zumindest für einen harten Hund wie der Saalfeldener einer ist.
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