Millionen-Investition
Deutsche Bahn sagt früher, wenn sie später kommt
Zugverspätungen der Deutschen Bahn lösen bei Reisenden regelmäßig Frust und Stress aus. Ein KI-Bot und eine neue App sollen bei der Deutschen Bahn künftig für bessere Kommunikation bei Zugverspätungen sorgen. Für die Umsetzung der neuen Maßnahmen nimmt das Unternehmen mehrere Millionen in die Hand.
Die Züge kommen zwar nicht zwingend pünktlicher, aber zumindest haben Reisende mehr Klarheit über mögliche Verspätungen. Bei einer Konferenz in Berlin stellten der deutsche Bundesverkehrsminister und die Bahn-Chefin Evelyn Palla das neue Konzept zur Kundenkommunikation vor.
50 Millionen Euro investiert
„Wir investieren 50 Millionen Euro zusätzlich in moderne IT und künstliche Intelligenz“, wie Palla bei der Vorstellung mitteilte. Bisher herrschte bei den Zuggästen oft Verwirrung, wenn es bei der Deutschen Bahn zu Ausfällen, Verspätungen oder Gleisänderungen kam. Das soll sich jetzt bessern, so das Unternehmen.
KI-Assistenz soll helfen
Eine KI-Assistenz namens Kiana soll auf der Website der Deutschen Bahn integriert werden. Reisende sollen bei ihr in Zukunft individuelle Fragen zu ihren Zugverbindungen stellen können. In der App „DB Navigator“ sollen Gleichänderungen künftig innerhalb von zwei, statt wie bisher 60 Sekunden, angezeigt werden. Ab Dezember soll zudem eine neue App verfügbar sein, die Echtzeitinformationen zu individuellen Reiseketten liefern wird.
„Läuft nicht alles rund“
Die Chefin des Unternehmens räumte bei dem Termin auch ein, dass bisher nicht alles rund gelaufen war bei der Deutschen Bahn. Wegen Modernisierungen ist etwa die Strecke Nürnberg-Regensburg seit Februar gesperrt. Diese wird erst Ende Juli, statt wie geplant drei Wochen früher, freigegeben, wie die „Bild“ berichtete. Auch solche langen Sperren wolle man künftig so gut wie möglich verhindern.









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