Mehr Arbeitsdruck, höhere Belastungen und ein verschlechtertes Betriebsklima setzen Arbeitnehmern zu. Auch Krankenstände bereiten Sorge, denn so wächst der Druck, trotz Krankheit oder in der Freizeit zu arbeiten.
Mehr als die Hälfte der Befragten einer Studie des Meinungsforschungsinstituts IFES im Auftrag von Arbeiterkammer (AK) und ÖGB geht davon aus, dass die Produktivität in den letzten drei Jahren gestiegen ist. Allerdings gehe dies zulasten der Beschäftigten.
73 Prozent der Betriebsratsvorsitzenden geben an, dass die Produktivität innerhalb des Unternehmens eines der wichtigsten Themen ist. Auch lasse sich die Produktivität nicht durch steigenden Arbeitsdruck erhöhen, sondern durch Investitionen in Weiterbildung, eine gute Arbeitsorganisation und einen sinnvollen Einsatz neuer Technologien.
Ungenutzte Personalressourcen
Obwohl viele Unternehmen einen Fachkräftemangel beklagen, würden vorhandene Arbeitskräftepotenziale nach Ansicht der Betriebsratsvorsitzenden häufig nicht genutzt. So haben 63 Prozent der Betriebe zwar Schwierigkeiten, Personal zu finden. Aber 35 Prozent zeigen nur eine geringe Bereitschaft, Langzeitarbeitslose einzustellen.
29 Prozent der Unternehmen zögern, Personen über 50 Jahre aufzunehmen. Teilzeitkräfte und Personen mit Betreuungspflichten werden von 22 Prozent bzw. 17 Prozent abgelehnt.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.