Milliardenprojekt
Privat finanziert: Argentinien baut neues AKW
Argentinien baut seine Kapazitäten im Bereich der Kernenergie aus. Am Mittwoch ist der Bau eines neuen Reaktors in der Nähe der Hauptstadt Buenos Aires angekündigt worden.
Das Bauprojekt wird dem Vernehmen nach zur Gänze aus privaten Investitionen finanziert. Die geschätzten Projektkosten betragen insgesamt rund 1,2 Milliarden US-Dollar (ca. eine Milliarde Euro). Es sei der erste Kernreaktor, der zu 100 Prozent aus privatem Kapital finanziert sei, betonte der argentinische Präsident Javier Milei gegenüber Medien.
Tausende neue Arbeitsplätze sollen entstehen
Das Unternehmen Meitner Energy, an dem US-amerikanische und argentinische Investoren beteiligt sind, „wird 1,2 Milliarden Dollar in den Bau eines modularen 300-Megawatt-Kernreaktors am Standort Atucha“ nördlich von Buenos Aires investieren, erklärte der Sprecher des Präsidenten, Adrián Ravier. Dort befinden sich bereits zwei von drei aktiven Atomreaktoren des südamerikanischen Landes.
Argentinien bezieht aktuell rund sieben Prozent seines Stromes aus der Kernkraft. Mit dem vierten Reaktor soll dieser Wert gesteigert werden. Die Regierung rechnet auch mit rund 2000 neuen Arbeitsplätzen.









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