Nächster Paukenschlag in der Welt des Sports: Nachdem das Internationale Olympische Komitee (IOC) grünes Licht für die Rückkehr russischer Athleten gegeben hat, will auch die FIFA über ein mögliches Comeback für russische Mannschaften beraten. Inwieweit sollten Sport und Politik eine klare Trennlinie ziehen und wie stark sind sie tatsächlich miteinander verflochten?
Bereits 2028 könnte es so weit sein: Russische Athleten, die unter russischer Flagge bei den Olympischen Spielen antreten, russische Trikots tragen, bei einem Sieg die russische Nationalhymne singen. Das IOC begründet seine Entscheidung damit, dass „Athleten nicht durch das Handeln ihrer Regierungen eingeschränkt werden, einschließlich der Beteiligung an einem Krieg oder Konflikt“.
Man wolle die Ukraine jedoch weiterhin unterstützen, russische Regierungsfunktionäre auch weiterhin nicht zu Olympischen Spielen einladen und auch keine IOC-Veranstaltungen nach Russland vergeben, so die IOC-Präsidentin Kirsty Coventry.
Comeback der „Sbornaja“ auf der internationalen Fußballbühne?
Doch nicht nur im olympischen Sport könnte eine Rückkehr russischer Athleten bevorstehen. Auch die FIFA will in Kürze über eine mögliche Aufhebung der Sperre gegen russische National- und Vereinsmannschaften beraten. Auslöser soll eben jene Entscheidung des IOC sein.
Wie stehen Sie zu einer möglichen Rückkehr Russlands auf die internationale Sportbühne? Sollen Politik und Sport klarer getrennt sein, oder ist Spitzensport an sich etwas Politisches? Trennen Sie persönlich zwischen den politischen Entscheidungen eines Landes und seinen Sportlern?
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