Polizei-Großeinsatz
Amokalarm: Schwerverletzte an bayrischer Schule
Eine mutmaßliche Amoktat löste in Schongau in Bayern einen Großeinsatz der Polizei aus. Mehrere Personen sollen schwer verletzt sein. Unter anderem sollen sie Stichverletzungen erlitten haben. Ein Verdächtiger wurde festgenommen.
Mehr als 15 Streifen seien zum Welfen-Gymnasium in Schongau südwestlich von München alarmiert worden, sagte eine Polizeisprecherin. Der Alarm soll um 12.50 Uhr eingegangen sein. Die Beamten waren daraufhin sogar mit einem Polizeihubschrauber im Einsatz. Was genau sich an der Schule zutrug, ist zunächst unklar.
Tat auf dem Schulgelände
Ersten Erkenntnissen zufolge soll sich die Tat teilweise auf dem Schulgelände, teils in unmittelbarer Nähe des Gymnasiums, abgespielt haben. Der mutmaßliche Täter wollte zuerst flüchten, wurde aber kurze Zeit später festgenommen, wie die „Bild“ berichtet.
Anlaufstelle für Angehörige eingerichtet
Die Beamten riefen die Menschen auf, das Areal zu meiden. Für Angehörige von Schülerinnen und Schülern wurde inzwischen eine Anlaufstelle am örtlichen Feuerwehrhaus eingerichtet, wie die Polizei auf X teilte.
Gab bereits 2025 eine Amokdrohung am Gymnasium
Am Welfen-Gymnasium gab es offenbar bereits Ende vergangenen Jahres eine Amokdrohung. Mitte Dezember erhielten einige Schüler von einem Mitschüler über ihre Schul-iPads Nachrichten mit pornografischem und gewaltverherrlichendem Inhalt. Nachdem sie einer Lehrkraft davon erzählt hatten, wurden sie mit dem Tod bedroht, außerdem wurde ein Amoklauf angekündigt, wie „Merkur“ berichtete. Der Schulleiter sah nach der Aufarbeitung der Drohung keine Gefahr mehr für die Schülerinnen und Schüler. „Unser Krisenkonzept hat funktioniert“, sagte er.
Stadt unweit von Innsbruck
Schongau ist eine Kleinstadt am Ufer des Lechs im westlichen Oberbayern mit mehr als 12.000 Einwohnern. Die Stadt ist nur knapp zwei Stunden von Innsbruck entfernt.








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