Der Fußball gibt sich gerne unpolitisch, ist es aber nie gewesen. Seit Anbeginn der Weltturniere mischte die Politik immer kräftig mit. Das war schon bei der ersten Vergabe an Uruguay im Jahr 1930 so und zieht sich bis heute durch. Krone+ hat die größten Skandale zusammengestellt.
Bei der WM 1934 in Italien brauchte Diktator Benito Mussolini eine Propagandabühne und bekam sie. Der schwedische Schiedsrichter Eklund war vor dem Halbfinale gegen Österreich beim „Duce“ Abendessen. Im folgendne Spiel wurde der heimische Starkicker Matthias Sindelar von den Italienern so kaputtgetreten, dass er im Finale nicht hätte spielen können. Und Torhüter Platzer wurde samt gefangenem Ball von der italienischen Stürmerreihe über die Linie geboxt – das Tor zählte.
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