Der 6. Juli 2026 wird wohl zumindest ein halber Feiertag beim Vorarlberger Leichtathletikverband. Kein Wunder, es gab in Österreichs westlichstem Bundesland doch jede Menge Gründe zur Zufriedenheit. Und die könnte bereits am Freitag noch größer werden, wenn Lisa Redlinger in Tübingen erneut Jagd auf Susanne Pumpers ÖLV-Uraltrekord über 5000 Meter macht.
Der Montag war ein sehr erfolgreicher Tag für die Ländle-Leichtathletik. Der Grund: Austrian Athletics gab nicht nur die Nominierung von Pauline Schedler (TS Egg) und Lorenz Wirth (TS Lauterach) für die U20-WM in Eugene (US) von 5. bis 8. August bekannt. Sondern auch, dass Zehnkämpfer Wirth von seinem Heimtrainer Gerhard Gmeiner und Mittelstrecklerin Schedler vor Ort von ihrem US-Coach Jeffrey Bovee betreut wird.
Dreamteam in Rieti und Dakar
Zudem wurde die Nominierung von 400-Meter-Hürden-Youngster Zsombor Klucsik von der TS Egg vom ÖLV für die U18-EM in Rieti (It) nächste Woche und die Olympischen Jugendspiele (YOG) in Dakar (Sen) bestätigt. Bei beiden Events wird der 16-Jährige von Sven Benning begleitet, wobei der VLV-Sportdirektor bei den YOG auch als Teamleiter der Leichtathleten fungiert.
Erinnerungen an Bern 1954
Und auch bei der EM der Eliteklasse in Birmingham (Eng) von 10. bis 16. August könnte das Ländle so gut vertreten sein, wie zuletzt vor 72 Jahren. Damals waren mit Regina Branner (Kugel), Reinelde Knapp (Hochsprung) und Marlies Schwärzler (Speer) drei Vorarlbergerinnen in Bern dabei. 2026 haben Sprinterin Isabel Posch und Geherin Theresia Mohr ihre Startplätze sicher.
Redlinger nimmt einen neuen Anlauf
Und auch die Lustenauer 5000-Meter-Läuferin Lisa Redlinger darf auf einen Start hoffen. Um ihre Chancen zu steigern, wird die 23-Jährige am Freitag in Tübingen (D) einen erneuten Angriff auf den ÖLV-Rekord und das EM-Direktlimit starten.
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