Der Italo-Superstar beehrt mit Romina Power am 11. August die Seebühne in Mörbisch. Die „Krone“ hat den 83-Jährigen daheim besucht.
Cellino San Marco. Ein Kaff am Absatz des italienischen Stiefels, das man nicht kennen muss. Dort gibt es nicht einmal ein Geschäft. Drei Kilometer vom, na ja, Ortszentrum entfernt, hat sich Al Bano Carrisi in der unendlichen Weite des Nichts sein Imperium hingestellt. Man erzählt, dass der Sänger die Steine für seine Häuser aus dem Umland hat antransportieren lassen. Recycelte Ruinen sozusagen, zusammengeschustert zu einem kleinen Dorf.
Mit Zimmern, einem Restaurant, einer Bar, einer Kirche, einer Andenkenbudel. Die Steckdosen lügen nicht, das Anwesen ist in den vergangenen 25 Jahren nicht renoviert worden. Das fragwürdige Interieur der Kapelle wird nur von jenem des Restaurants übertroffen. Dort wird bestellt, und in der Geschwindigkeit eines Reisebusses steht das Essen auf dem Tisch, obwohl sonst keine Gäste anwesend sind. Der nächste, bitte, und der ist Al Bano, der ausnahmsweise nicht an der Wand hängt.
Meet and Greet mit Al Bano
Leibhaftig schüttelt der 83-Jährige den Wienern Esther und Roman Fantoni die Hand, der Daumen zeigt nach oben. Die beiden haben via „Krone“ ein Meet & Greet mit dem Sänger gewonnen, der am 11. August mit Romina Power die Seebühne in Mörbisch beehren wird. Es gibt auf www.oeticket.com nur noch Restkarten, also: Tummeln!
Esther und Roman werden dann vor Ort sein. „Ein Mann mit einem unglaublichen Charisma“, sagt die 55-Jährige, ehe sie sich ein Glas Wein bestellt. Der Valpolicella heißt selbstverständlich Al Bano. Die Gegend lässt viel Spielraum zu, Reben anzubauen und zu kultivieren.
Freude auf das Burgenland
Womit wir wieder mitten im Burgenland sind. „Die Bühne in Mörbisch ist einzigartig. Dazu das gute Essen und der Wein – ich freue mich schon, wieder bei euch Gast sein zu dürfen.“
Erwähnt sei, dass Romina Power dem Ex-Ehemann zuletzt Vorwürfe wegen häuslicher Gewalt gemacht hat. Außerdem missfällt ihr, dass er immer Konzerte in Moskau ausmacht, um für Putin zu trällern. Die beiden sind seit 1996 geschieden. Gemeinsam auftreten werden sie trotzdem.
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