Nach Cottbus

Keine Tour of Austria! Kärntner Talent düst zur EM

Sport-Mix
06.07.2026 09:59

Die Tour of Austria startet am Mittwoch mit der ersten Etappe in Graz. Insgesamt drei Kärntner sind am Start, zwei davon feiern ihr Debüt. Die Kärnten-Etappe ist vor allem für das Radteam Feld am See das große Highlight. Bei der zweiten Tour-Teilnahme hofft man auf ein Top-10-Ergebnis. Und: Zwei Talente düsen zur Bahnrad-EM nach Cottbus.

Am Dienstag ist es so weit! Mit der Teampräsentation in Graz erfolgt der Startschuss zur 75. Österreich-Rundfahrt. Und dabei feiern zwei Kärntner ihr Debüt. Lorenz Krumpl (21) und Matthias Erlacher (25) stehen im Aufgebot des Conti-Teams ARBÖ Feld am See. „Sie sind beide Eigengewächse, haben sich den Einsatz verdient. Beide werden Helferaufgaben übernehmen“, erklärt der Teamchef und Kärntner Radpräsident Norbert Unterköfler.

Das Ziel ist klar: Den Zwischensprint bei der zweiten Etappe am Donnerstag in Feld am See zu gewinnen. „Und ein Top-10-Ergebnis wäre ein Traum. Da trauen wir Christian Rush auf der Schlussetappe, die in Wien endet viel zu“, so Unterköfler.

Bei Feld am See ruhen die Hoffnungen auf Christian Rush.
Bei Feld am See ruhen die Hoffnungen auf Christian Rush.(Bild: Kovac Visuals/RC Feld am See)

Mit Paul Verbnjak, der ja im Vorjahr für die Équipe Lidl-Trek in die Pedale getreten hatte, ist ein weiterer Kärntner am Start. Der Klagenfurter fährt heuer aber im Nationalteam. Interesse am Skibergsteiger zeigte auch Feld am See. „Er hat sich im Vorjahr richtig stark präsentiert. Wenn er sich vermehrt aufs Rad konzentriert und mehr fahren will, empfangen wir ihn jederzeit mit offenen Armen“, so Unterköfler.

Norbert Unterköfler, Teamchef vom Conti-Team ARBÖ Feld am See.
Norbert Unterköfler, Teamchef vom Conti-Team ARBÖ Feld am See.(Bild: Arno Gruber sen)

„EM ist die sportlich sinnvollere Entscheidung“
Nicht mit dabei ist Heimo Fugger, der ja im Development-Team von UAE Emirates ist. Er gibt der Bahnrad-EM in Cottbus (von Dienstag bis Samstag) den Vorzug. „Prinzipiell wäre es schon interessant gewesen. Vor allem mit der Etappe in Kärnten. Aber weil es doch sehr viel bergauf geht, ist die Bahn-EM die sportlich sinnvollere Entscheidung“, erklärt der 18-jährige Wernberger, der sich ja im Vorjahr als erster Kärntner auf der Bahn einen WM-Titel sicherte.

Auch bei den Mädels gibt es ein Debüt
Heuer wird es aber schwerer. Denn da ist er nicht mehr bei den Junioren, sondern in der U23 am Start. „Man will schon ganz vorne reinfahren, aber man weiß nie, wie es ausgeht. Am Papier ist das Ausscheidungsrennen meine stärkste Disziplin.“ Ein Debüt gibt es bei den Mädels: Lea Unterköfler, Tochter von Norbert, wurde für die Juniorinnen nominiert.

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