Belieferte Urlaubsorte
Adria: Italo-albanischer Dealerring zerschlagen
Italienische Ermittler haben einen italienisch-albanischen Drogenring zerschlagen. Die Organisation soll vor allem Badeorte an der oberen Adria und mehrere Regionen in Norditalien mit Rauschgift versorgt haben. Die Beamten haben 16 Personen festgenommen und fast 100 Kilogramm Drogen sichergestellt.
Einsatzkräfte in Italien ermitteln gegen insgesamt 35 Menschen. Neben dem Rauschgift wurden Vermögenswerte im Wert von rund 1,1 Millionen Euro und drei Pistolen mit entfernten Seriennummern sichergestellt.
Anti-Mafia-Staatsanwaltschaft ermittelt
Auch mehrere Messer, Bargeld, Luxusuhren sowie ein für den Drogentransport umgebautes Auto wurden beschlagnahmt. Die Ermittlungen wurden von der Anti-Mafia-Staatsanwaltschaft in Mailand koordiniert und von der Polizei in Triest geführt.
Drogenring belieferte beliebte Ferienorte
Nach Erkenntnissen der Ermittlerinnen und Ermittler belieferte die Gruppe neben der Lombardei, Ligurien und der Toskana in den Sommermonaten auch Ferienorte an der nördlichen Adria, darunter Lignano Sabbiadoro, Bibione, Jesolo, Caorle, Grado und Sistiana. Die Drogen sollen vor Diskotheken, Bars, Strandbädern und Beherbergungsbetrieben verkauft worden sein.
Weitverzweigtes Netzwerk
Ausgangspunkt der Ermittlungen war die Festnahme zweier mutmaßlicher Drogenkuriere bei einer Kontrolle nahe Latisana. Die Ermittler deckten nach eigenen Angaben ein weitverzweigtes Netzwerk mit Logistikstützpunkten in mehreren lombardischen Provinzen und Lieferwegen entlang der Balkanroute auf.
Ermittler fanden auch Marihuana-Plantage
Nach Angaben der Behörden nutzte die Organisation verschlüsselte Kommunikationsplattformen, wechselte regelmäßig Mobiltelefone, SIM-Karten und Fahrzeuge und lagerte die Drogen in Wohnungen und Garagen, die auf Strohmänner angemeldet waren. Zudem entdeckten die Ermittler eine Marihuana-Plantage in der Provinz Pavia.









Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.