Die Standortmarke Burgenland ist ein kräftiger Wirtschaftsmotor. Jetzt wurde ihr Wert nach internationalen Standards gemessen.
Man sieht sie auf den Bussen der Verkehrsbetriebe, auf den Kliniken der Gesundheit Burgenland, auf den Hochschulen, in Tourismusbetrieben und auf zahlreichen regionalen Produkten. Sogar bei der Fußball-WM in Amerika zierte sie die Trikots der österreichischen Nationalmannschaft: die rot-goldene Sonne. Die Standortmarke ist längst zum Erkennungszeichen des Burgenlandes geworden. Das Burgenland ist übrigens österreichweit auch die einzige Region, die das Gütesiegel einer Marke als gesamtes Bundesland nutzt und auch für Private zugänglich macht.
Vorreiterrolle
Nun hat ein unabhängiges Gutachten des renommierten European Brand Institute (EBI) erstmals den monetären Wert der Standortmarke als immaterielles Wirtschaftsgut nach internationalen Standards gemessen. Er liegt bei 15 Millionen Euro!
Gerhard Hrebicek, Präsident des European Brand Institute, erklärt: „Regionen stehen heute genauso im Wettbewerb wie Unternehmen. Eine starke Standortmarke schafft Vertrauen, erhöht die Attraktivität für Investitionen, Tourismus und Fachkräfte und trägt langfristig zur wirtschaftlichen Entwicklung bei. Mit der Bewertung der Standortmarke Burgenland wird der Wert der Marke erstmals nach international anerkannten Standards transparent und nachvollziehbar messbar gemacht. Das schafft eine fundierte Grundlage für strategische Entscheidungen und die nachhaltige Weiterentwicklung des Standortes. Damit nimmt das Burgenland national und international eine Vorreiterrolle ein.“
Verdienter Erfolg
Für Landeshauptmann Hans Peter Doskozil ist das eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges: „Wir investieren seit Jahren konsequent in die Lebensqualität der Menschen, in Gesundheit, Bildung, Wirtschaft, Tourismus und Infrastruktur. All das prägt das Bild des Burgenlandes nach innen und außen.“
Ausbau geplant
Die Standortmarke gehört dem Land Burgenland. Die Landesholding will sie in den kommenden Jahren gemeinsam mit ihren Partnern konsequent weiterentwickeln. Denn die Marke soll nicht nur das Image verbessern, sondern auch Jobsuchende anziehen, Investitionen ankurbeln, den Tourismus stärken und das Land langfristig noch erfolgreicher machen: „Ziel ist es, dass das Burgenland überall mit Qualität, Verlässlichkeit und hoher Lebensqualität verbunden wird – egal ob im Tourismus, im Gesundheitsbereich, in der Wirtschaft oder im öffentlichen Verkehr“, so Doskozil.
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