Schwieriger Einsatz

Vollbrand in Trausdorf forderte Feuerwehren heraus

Burgenland
29.06.2026 19:03
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone

Zu einem Vollbrand ist es am Montagnachmittag in Trausdorf an der Wulka (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) gekommen. Ein Nebengebäude eines Hauses stand plötzlich in Flammen. Insgesamt standen 14 Feuerwehrfahrzeuge mit 75 Feuerwehrmitgliedern im Einsatz.

Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Nebengebäude in Vollbrand. Durch das rasche und koordinierte Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das unmittelbar angrenzende Wohnhaus verhindert werden. Der Einsatz stellte die Feuerwehrmitglieder jedoch körperlich vor besondere Herausforderungen. Bei Außentemperaturen von nahezu 40 Grad Celsius leisteten die Einsatzkräfte – insbesondere die Atemschutztrupps in ihrer schweren Schutzausrüstung – Höchstleistungen.

Teleskopmastbühne stand im Einsatz
Während im Außenbereich mit mehreren Löschleitungen gegen die Flammen vorgegangen wurde, erfolgte parallel ein Innenangriff unter schwerem Atemschutz. Zur Unterstützung der Löscharbeiten wurde die Teleskopmastbühne der Feuerwehr Eisenstadt eingesetzt. Über diese konnte der Brand auch von oben bekämpft und versteckte Glutnester gezielt erreicht werden.

Der Brand wurde von allen Seiten bekämpft, um Schlimmeres zu verhindern.
Der Brand wurde von allen Seiten bekämpft, um Schlimmeres zu verhindern.(Bild: BFKDO-EU/Rene Fasching)
Die Florianis mit den Atemschutzmasken.
Die Florianis mit den Atemschutzmasken.(Bild: BFKDO-EU/Rene Fasching)
Im Einsatz waren die Feuerwehren Trausdorf, Oslip, Rust, St. Margarethen und Eisenstadt.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Trausdorf, Oslip, Rust, St. Margarethen und Eisenstadt.(Bild: BFKDO_EU)

Brandursache noch unklar
Zusätzlich unterstützte der Drohnenstützpunkt Nord die Einsatzleitung mit einer Drohne samt Wärmebildkamera. Die Luftaufnahmen ermöglichten eine laufende Lagebeurteilung sowie die Kontrolle von Hitzeentwicklungen und unterstützten die Einsatzleitung bei der Koordination der Brandbekämpfung.

Gegen 16 Uhr konnte „Brand aus“ gegeben werden. Im Anschluss führten die Einsatzkräfte noch umfangreiche Nachlöscharbeiten sowie Kontrollen auf verbliebene Glutnester durch. Kurz vor 18 Uhr konnten alle eingesetzten Kräfte wieder in ihre Feuerwehrhäuser einrücken. Verletzt wurde bei dem Einsatz zum Glück niemand. Die Brandursache ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Polizei.

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