Erst eine Sensationsparade in der Verlängerung, dann der große Pechvogel im Elfmeterschießen: Niederlande-Keeper Bart Verbruggen bugsierte sich einen Strafstoß von Marokkos Soufiane Rahimi ins eigene Tor und muss nun mit seinen Landsmännern die Heimreise antreten.
Doch der Reihe nach! Im WM-Sechzehntelfinale gegen Marokko zeigte Bart Verbruggen eine starke Partie. Zu Beginn der Verlängerung rettete der Goalie von Brighton sein Land mit einer Monsterparade. Marokkos Soufiane Rahimi wurde perfekt in Szene gesetzt, ließ den letzten Verteidiger stehen, doch an Verbruggen gab es kein Vorbeikommen – hier zu sehen im Video:
Hier die Sensationsparade in der Verlängerung:
Mit der Ferse ins eigene Tor
Somit ging es letztlich ins Elfmeterschießen. In der Entscheidung verschossen mit Justin Kluivert, Quinten Timber und Crysencio Summerville sowie Neil El Aynaoui und Achraf Hakimi gleich fünf Spieler. Riesenglück hatte Rahimi: Sein Elfmeter wurde von Verbruggen eigentlich pariert, doch mit der Ferse spielte sich der Towart den Ball ins eigene Tor.
Hier der Elfmeter-Fauxpas im Video:
„Das ist Wahnsinn, das ist richtig bitter“, litt auch ORF-Experte Michael Liendl mit dem Schlussmann mit. Im Netz spricht man bereits vom „unglücklichsten Elfmeter aller Zeiten“.
Marokko im Achtelfinale gegen Kanada
Am Ende platzten die großen Träume der Niederländer, die somit weiter auf den ersten WM-Titel warten müssen. Jubeln durfte hingegen Marokko: In der Runde der besten 16 trifft man nun am Samstag in Houston auf Co-Gastgeber Kanada.
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