Trotz anfänglicher Zusagen scheiterte Familie Fischer aus Micheldorf (Oberösterreich) an den Behörden, fand aber am Ende einen legalen „Umweg“, damit ihr Sohnemann dort in die Volksschule gehen kann – obwohl der Schulsprengel Kirchdorf ist.
Familie Fischer wohnt in Weinzierl bei Micheldorf. Sohn Tobias geht dort in den Kindergarten, seine Schwester in die angrenzende Krabbelstube. Großeltern und Tante wohnen gleich ums Eck, und auch die Volksschule ist nebenan. „Unser Lebensmittelpunkt ist Micheldorf. Mein Sohn will dort im September in die Volksschule gehen“, sagt Bettina Fischer. Doch der Schulsprengel ist Kirchdorf. Ein Wechsel ist möglich – aber nur, wenn beide Gemeinden zustimmen.
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