Es ist der raschen Kombinationsgabe von Manuel Kasbauer zu verdanken, dass ein Oberösterreicher aus dem Innviertel wieder zurück ins Leben geholt werden konnte. Als der Disponent der Rettungsleitstelle Ried (Oberösterreich) am Montag via Notrufalarm von dem Atem-Kreislauf-Stillstand des Mannes auf der Baustelle in Mauerkirchen erfuhr, schaltete er sofort.
„Mir ist eingefallen, dass nur etwa 200 Meter vom Vorfallsort entfernt gerade ein Feuerwehreinsatz läuft. Und ich wusste, dass es beim nahen Feuerwehrhaus einen Defibrillator gibt“, erzählt der 28-Jährige.
Unverzüglich machten sich vier Feuerwehrleute auf den Weg. „Wir waren binnen zwei Minuten vor Ort“, bestätigt FF-Einsatzleiter Simon Riffert (39) der auch ausgebildeter Notfallsanitäter ist.
Ein Arbeiter hatte schon mit Erster Hilfe begonnen
Auf der Baustelle hatte ein Arbeiter mit Reanimationsmaßnahmen begonnen. „Wir haben ihn abgelöst und uns nach Eintreffen der Rettungskräfte mit diesen abgewechselt“, sagt Riffert. Vier entscheidende Minuten konnten auf die Weise überbrückt werden.
Eine Zeitspanne, die für den Patienten ohne derart professionelle Hilfe sicherlich ein tödliches Ende genommen hätte. Kasbauer: „Der Patient ist ins Krankenhaus Ried eingeliefert worden. Es wäre wunderschön, wenn er wieder ganz gesund wird.“
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