Mit einem klaren – und finanziell gut unterfütterten – Bekenntnis zu Wien als Standort von Wissenschaft und Forschung meldet sich Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) zu Wort. Das ist wohl auch als Schuss vor den Bug in Richtung Bundesregierung zu verstehen.
Eine Anfrage der Grünen im Wiener Gemeinderat über „Maßnahmen zur Absicherung des Wissenschaftsstandorts Wien trotz Universitätskürzungen“ nutzte Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) für ein kompromissloses Plädoyer für Wien als Forschungsstandort: Gerade in „wirtschaftlich herausfordernden Zeiten“ brauche es „Investition in die Zukunft“. Wissenschaft sei „keine Aufgabe von gestern“.
„Wer heute bei Wissen spart, zahlt morgen den Preis“
Ludwig verwies auf Budgetmittel, die das Rathaus in Wissenschaft und Forschung fließen lässt: 11,7 Millionen Euro jährlich in den Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF), 170 Millionen Euro für das Life Science Center in St. Marx sowie andere Investitionen in das wirtschaftliche Hoffnungsgebiet Life Sciences und Präzisionsmedizin, Quantentechnologie und den Complexity Science Hub.
Vor dem Hintergrund der Sparpläne für Universitäten, die von Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) und Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) noch konkretisiert werden müssen, warnt Ludwig: „Wer heute bei Wissen spart, zahlt morgen gesellschaftlich und wirtschaftlich den höheren Preis.“ Umso mehr werde Wien daher alles in seiner Macht Stehende tun, um „in jene Ideen und Talente zu investieren, die unsere Stadt auch in Zukunft erfolgreich, innovativ und lebenswert machen“.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.