Auftakt in der Österreich-Gruppe J bei der WM: Titelverteidiger Argentinien trifft auf Algerien – ab 3 Uhr sind Sie live dabei (siehe Ticker unten).
Hier gibt es den Liveticker:
In Kansas City werden alle Augen auf Kapitän Lionel Messi gerichtet sein, der sein sechstes WM-Turnier bestreitet. Ein Sieg gegen die Nordafrikaner soll der erste Schritt zum erneuten Titelgewinn sein, mit dem Messi Ikone Diego Maradona überholen würde. Ein gutes Omen könnte Schiedsrichter Szymon Marciniak sein.
Der polnische Referee hatte vor vier Jahren das Endspiel in Katar geleitet, das die Argentinier gegen Frankreich im Elfmeterschießen für sich entschieden hatten, und darf nun gleich wieder die Südamerikaner „begleiten“. Für Messi ist die Partie seine 200. in den Farben seines Landes. Er wird damit der erste Spieler sein, der bei sechs Weltmeisterschaften zum Einsatz kommt. „Ich bin glücklich, genieße jeden Moment und bin aufgeregter denn je“, erklärte der Superstar im Vorfeld.
Erfahrung, Teamgeist und Messi als Trumpf
Mit 17 Weltmeistern von 2022 ist die Truppe von Trainer Lionel Scaloni nach Nordamerika gereist, Erfahrung und Teamgeist sollen neben Leader Messi die großen Trümpfe sein – auch gegen Algerien. „Für die Gegner wird es sehr schwer werden, gegen Argentinien anzutreten, denn das ist eine sehr starke und sehr geschlossene Mannschaft“, sagte Messi. Dann wird sich auch zeigen, wie dominant der Miami-Legionär mit fast 39 Jahren noch ist.
Scaloni dürfte Torhüter Emiliano Martinez zur Verfügung stehen. Der Aston-Villa-Goalie hatte sich vor dem Europa-League-Finale gegen Freiburg einen Finger gebrochen. Im Training hatte der 33-Jährige noch Beschwerden, ein Belastungstest fiel laut argentinischen Medienberichten aber positiv aus.
Algerien will überraschen
Algerien will sich vom amtierenden Weltmeister und dessen Anhang nicht einschüchtern lassen, sondern überraschen. Die „Wüstenfüchse“ reisen mit dem Selbstbewusstsein einer gelungenen WM-Vorbereitung an. So wurde die Niederlande in einem Test 1:0 bezwungen, die WM-Generalprobe gegen Bolivien fiel mit einem 4:0 deutlich aus. Riyad Mahrez, Rayan Ait-Nouri und Co. wollen nun dem Favoriten ein Bein stellen.
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