Kaufberatung: Finden Sie mit uns das beste Produkt in unserem Hoverboard Vergleich 2021

Ein kurzer Überblick
  • Hoverboards sind in verschiedensten Designs, Ausstattungsgraden und Preisklassen erhältlich.
  • Wer Unfälle vermeiden will, sollte sich an einige wichtige Tipps für den Umgang mit dem nicht ungefährlichen Gerät halten.
  • Die Technologie hinter den Boards durchläuft ständig neue Entwicklungen und wird in verschiedene Richtungen ergänzt.

hoverboard test

Ob als Training für den Gleichgewichtssinn, als Spielzeug oder für das schnellere und bequemere Erreichen der nächsten Bahnstation auf dem Weg zur Arbeit – Hoverboards oder Hoverboard Scooter erfreuen sich bei vielen Menschen seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit. Wie die verschiedenen Typen von Hoverboards untereinander in diversen Tests abschneiden und was die Hoverboard-Testsieger ausmacht, erfahren Sie in unserem Hoverboard-Vergleich 2021 auf Krone.at.

1. Was ist ein Hoverboard?

Das Hoverboard aus der Zukunft

Wer mit den „Zurück in die Zukunft“-Filmen aufgewachsen ist, sehnt sich schon seit den 80er-Jahren nach dem futuristischen, selbstschwebenden Hoverboard, auf dem sich Marty McFly bei einer halsbrecherischen Verfolgungsjagd nur knapp die Haut retten konnte. Ganz ist dieser Traum noch nicht umgesetzt, die nach dem Filmvorbild benannten Hoverboards schweben nämlich nicht wirklich, sondern sind bisher noch auf Räder angewiesen.

Nicht nur als sein Namensgeber aus dem Film ist das Hoverboard bekannt, auch unter den Namen Balance Scooter, Smart Balance Scooter, Self Balancing Board, Hoverboard Scooter, Elektro-Hoverboard, E-Board-Hover oder Mini-Segway ist das selbststabilisierende, elektrische Board auf Rädern bei verschiedenen Marken und Herstellern erhältlich. Es handelt sich um ein Gefährt, das ohne Lenkrad allein über Gewichtsverlagerung gesteuert wird.

2. Wie funktioniert ein Hoverboard?

froehliche frau auf hoverboard

Ein Hoverboard ist eine Art elektrisches Skateboard.

Mithilfe von Lagesensoren (Gyroskopen) wird die Richtung und Neigung der auf dem Brett stehenden Person erkannt. Diese Information wird an einen Elektromotor weitergegeben, der sich unter den Trittflächen befindet und die Räder je nach Stärke der Neigung und Richtungsangabe unterschiedlich schnell antreibt. Über einen Akku betrieben, kann ein Hoverboard mithilfe eines Ladekabels innerhalb von kurzer Zeit aufgeladen werden und eine Reichweite von bis zu 20 km haben.

3. Welche Arten von Hoverboards gibt es in Tests?

Das einfache, klassische Hoverboard ist ein per Akku angetriebenes Brett auf Rädern. Einige Hoverboards für Erwachsene tragen bis zu 150 kg Gewicht, dies ist aber unterschiedlich und vor dem Kauf unbedingt herauszufinden. In Hoverboard-Tests erlauben die meisten Modelle ein Maximalgewicht von 120 kg.

In der Kategorie der Hoverboards gibt es mittlerweile diverse Weiterentwicklungen und Unterarten, die Sie auf Krone.at in den folgenden Abschnitten kennenlernen.

3.1. Hoverboard auf dem Wasser vs. in der Luft

Ursprünglich vom französischen Wassersportprofi Franky Zapata entwickelt, kommt das Flyboard, das auf dem Wasser fliegt, dem originalen Hoverboard-Vorbild aus den Filmen um einiges näher als die mittlerweile fast schon als konventionell zu bezeichnenden Balance Scooter mit den Rollen darunter.

Während das Flyboard über einen Wasserstrahl betrieben und dementsprechend nur über dem Wasser fliegen kann, soll das Flyboard Air von Zapata Racing diese Einschränkung überwinden, indem es über einen Düsenantrieb verfügt und so völlig frei fliegt. Marty McFlys Fluggerät scheint also tatsächlich Realität zu werden.

Was die beiden spektakulären Flugobjekte tatsächlich können und wie diese etwas anderen Hoverboards im Vergleich untereinander abschneiden, erfahren Sie in der folgenden Gegenüberstellung:

Hoverboard-Typen Eigenschaften
Flyboard – das fliegende Hoverboard auf dem Wasser
  • angetrieben durch Wasser, das von einem 18 Meter langen Schlauch angesaugt und durch eine Düse unter hohem Druck wieder hinausgepresst wird
  • erreicht Höhen von bis zu 5 m und eine Geschwindigkeit von 40 km/h
  • nur auf einem Wasserkörper benutzbar wegen der Notwendigkeit einer ununterbrochenen Wasserzufuhr
  • Preis liegt aktuell bei etwa 5.900 €, einen Flug auf dem Flyboard zu mieten, kostet mindestens 100 € und der Flug selbst dauert in der Regel 20 Minuten
Flyboard-Air
  • per Kerosin-Düsenantrieb, also mithilfe von Verbrennung betrieben
  • kann Höhen bis 150 m erreichen, begrenzter Kerosin-Vorrat ermöglicht bisher nur eine Flugdauer von ca. 4 Minuten
  • Düsen sind extrem laut
  • noch nicht zu kaufen, da Hersteller selbst bisher der einzige ist, der das Gerät zu fliegen in der Lage ist

3.2. Hoverboard für Kinder

Während reguläre Hoverboards erst ab bestimmtem Alter gefahren werden dürfen, gibt es von einigen Herstellern spezielle Modelle für Kinder, die deutlich kleiner und leichter sind und über verschärfte Sicherheitsstandards verfügen. So gibt es zum Beispiel eine Drosselungseinstellung, die die Geschwindigkeit auf etwa 10 km/h reduziert, oder einen Übungsmodus, der den Einstieg erleichtert, bis man einen routinierteren Umgang mit dem Balance Scooter gewonnen hat.

Bei diesen Modellen ist in der Regel das Auf- und Absteigen einfach und risikoarm. Im Gegensatz zu den Hoverboards für Erwachsene sind diese für 150 kg nicht ausgelegt. Genaue Zahlen in dieser Kategorie variieren je nach Modell und müssen für das jeweilige Produkt einzeln in Erfahrung gebracht werden.

Ob Hoverboards an sich für Kinder überhaupt geeignet sind und die Anschaffung für die eigenen Kinder eine gute Idee ist, können Sie auf Krone.at mithilfe der folgenden Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile für sich abwägen:

    Vorteile
  • frische Luft: Da Kinder heutzutage immer weniger draußen spielen, steigert eine Anschaffung wie diese den Anreiz, an die frische Luft zu gehen, enorm
  • Körpergefühl und Sport: Obwohl man auf dem Board nicht selbst läuft, ist der eigene Bewegungsanteil bei der Benutzung nicht unerheblich, da das Balance halten und die Steuerung auf Dauer Muskelkraft einfordern
  • Selbstbewusstsein: Die Wirkung von Sport kombiniert mit der Wirkung von derartigen Trendprodukten kann Kindern helfen, sich mit anderen über diese Themen zu verbinden und kann so soziale Kontakte erleichtern
  • Neugier: So manches Kind interessiert sich nicht nur für die bloße Benutzung des Hoverboards und den damit verbundenen Spaß, sondern entwickelt Neugier für die Technik und die Regeln der Physik, die dahinter stecken
    Nachteile
  • Gefahr: Gerade bei unvorsichtiger Benutzung ohne entsprechende Schutzausrüstung ist die Verletzungsgefahr hoch
  • Verantwortung: Dass die korrekte Handhabung eines Hoverboards über die Benutzung hinaus Voraussetzung nicht nur für die Langlebigkeit des Geräts, sondern auch für die Vermeidung von gefährlichen Brandunfällen wichtig ist, lässt die Frage aufkommen, ob ein Kind dafür genug Reife aufbringen kann und ob man das Risiko auf sich nehmen möchte, dies herauszufinden
  • Kostenfaktor: Wegen des Sicherheitsrisikos und der fragwürdigen Qualität bei günstigen Hoverboards sollte man bei einem Hoverboard für Kinder auf keinen Fall zu einem preiswerten Modell greifen. Ein tiefer Griff in die Tasche von etwa 500 € ist daher zu erwarten

3.3. Hoverboard mit Sitz und Lenkrad

mann in der sonne auf hoverboard

Hoverboards gibt es in vielen verschiedenen Designs und Ausführungen.

Ein Hoverboard kann mit Hilfe von passender Zusatzausstattung schnell zu einer Art Liegefahrrad oder Go-Kart werden, indem auf das Hoverboard ein Sitz mit Lenkrad nachinstalliert wird. Auf das Hoverboard wird der Sitz geschraubt und die Lenker befinden sich in Form von Hebeln links und rechts davon.

An einer horizontal nach vorne zeigenden Stange auf einem zusätzlichen Rad befindet sich eine Ablage für die Füße, es kann also von einem vollständigen Aufsatz als Set fürs Hoverboard gesprochen werden, der das Hoverboard und den Sitz mit Lenkrad blitzschnell und einfach transformiert.

Mithilfe von passendem Zubehör kann der Balance Bord Scooter leicht in einen Segway verwandelt werden. Hierfür wird das Hoverboard mit vertikaler Stange und Lenker ergänzt und kann so nach Lust und Laune von einem Trendgefährt in das andere verzaubert werden.

4. Wie benutze ich ein Hoverboard?

Die Benutzung eines Hoverboards ist schnell erklärt: Man stellt sich möglichst mittig und ausbalanciert auf das Brett, die Beine hüftbreit auseinander. Die Richtung ist in der Regel egal, beim Fahren in der Dunkelheit ist darauf zu achten, dass bei eingebauten LED-Leuchten diese in Fahrtrichtung zeigen.

Je stärker man sich nach vorne lehnt, desto stärker beschleunigt das Board, bis zu 20 km/h kann es erreichen. Lehnt man sich zurück, bremst man oder fährt rückwärts.

5. Unter welchen Voraussetzungen darf man ein Hoverboard fahren?

Hoverboards werden in Österreich und Deutschland als „zur Verwendung außerhalb der Fahrbahn zugelassene Kleinfahrzeuge“ eingestuft und sind daher im öffentlichen Bereich nur auf Gehwegen, Wohn- und Spielstraßen sowie in Fußgängerzonen erlaubt. Zulässig sind die Gefährte außerdem nur bei maximal 600 Watt Leistung und bis 25 km/h.

6. Welche Gefahren gehen von einem Hoverboard aus?

Immer wieder kam es seit dem ersten Verkauf der Balance Scooter zu zahlreichen Unfällen, woraufhin es Kritik wegen mangelnder Sicherheitsaufklärung durch die Hersteller hagelte.

6.1. Verletzung

Auf Grund der hohen Geschwindigkeiten, die ein Hoverboard erreicht, sowie der gewöhnungsbedürftigen Steuerung, birgt das skateboardähnliche Elektrofahrzeug Verletzungsgefahr. Vor allem sind es oft Übermut, Unterschätzung der Gefahren und damit verbundenes unvorsichtiges Verhalten, die die Unfallzahlen in die Höhe treiben.

Achtung: Vorbeugen kann man den meisten Verletzungen, die von Schürfwunden über Knochenbrüche bis hin zu gefährlichen Schädelverletzungen reichen, indem man einfache Voraussetzungen einhält, beispielsweise das Fahren unter Alkohol- oder sonstigem Drogeneinfluss unterlässt. Außerdem ist vernünftiges Schuhwerk (keine Pumps oder Flip Flops) unerlässlich und Helm und Knieschoner sind ebenfalls, wie beim Skaten oder Radfahren, zu empfehlen.

Smartphones oder sonstige Ablenkungen sollten während der Fahrt nicht verwendet werden und es empfiehlt sich für Kinder und Jugendliche, nicht allein mit dem Hoverboard unterwegs zu sein. Bei nasser oder rutschiger Straße besteht ebenfalls ein erhöhtes Risiko.

6.2. Brandgefahr

Bei den ersten Modellen von Hoverboards kam es häufig zu Brandunfällen, teilweise während der Benutzung oder beim Laden über Nacht. Ein Rückruf zahlreicher Boards von diversen Herstellern in den Jahren 2015 und 2016 hat dafür gesorgt, dass die umfangreiche Aufklärung über die korrekte Nutzung und die Risiken heute in vielen Ländern Pflicht beim Verkauf der noch sehr neuen Geräte ist.

Die Brandursachen sind in der Regel im Akku zu finden, da billige Lithiumbatterien, die gerade in preiswerteren Modellen häufig Verwendung finden, in schlecht eingebautem Zustand schnell einen Brand auslösen. In Balance-Scooter-Tests wird die Qualität des Akkus mitberücksichtigt, Modelle mit einem speziell geprüften, zertifizierten Akku gehören damit in der Regel zu den besten Hoverboards.

Weil die Gefährte noch neu sind, gibt es noch keinen Hoverboard-Test der Stiftung Warentest. Diverse andere unabhängige Produkttests und Zertifizierungen sind aber bereits durchgeführt worden und deren Ergebnisse online verfügbar.

Falsches oder zu langes Laden schadet der Batterie, weshalb viele Brände während des Ladevorgangs entstehen. Unbedingt mit dem originalen Ladekabel des Hoverboards in einer sauberen, einwandfreien Steckdose zu laden, sollte das Balance Board so bald wie möglich vom Strom genommen werden, wenn das grüne Lämpchen leuchtet, also der Akku vollständig geladen hat. Dies ist bereits nach 1-2 Stunden der Fall.

7. Kaufberatung: Worauf muss ich beim Kauf achten?

hoverboard mit licht

Hoverboards werden im Normalfall über einen Akku betrieben, den Sie zwischendurch aufladen.

Ob LED-Lichter für das Fahren bei Dunkelheit oder spezielle Vollgummireifen fürs sogenannte Offroad Hoverboard: In ihren Ausstattungsgraden bewegen sich die unterschiedlichen Typen von Hoverboards in einem breiten Spektrum. Auch optisch ist die Bandbreite enorm: Die Balance Boards gibt es in unterschiedlichsten Designs und die meisten Modelle sind in verschiedenen Farben erhältlich.

Nicht nur auf das Design, sondern auch auf die Fahrfunktion wirkt sich die Größe der Reifen aus: Die klassischen Hoverboards für die Stadt haben Reifen von etwa 6,5 bis 8 Zoll, wodurch sie deutlich wendiger sind. Ein Hoverboard mit 10- bis 12-Zoll-Luftreifen ist in der Regel für den Offroad-Betrieb gedacht, da es in nicht asphaltiertem, unwegsamem Gelände Erschütterungen abmildert und belastbarer ist.

Gerade in den oberen Preiskategorien und mittlerweile auch oft schon standardmäßig, sind Hoverboards häufig mit Bluetooth-Funktion ausgestattet, um sie mit dem Smartphone zu koppeln und über eingebaute Lautsprecher per App Musik abzuspielen.

Diese und einige weitere Faktoren, auf die Sie je nach individueller Präferenz achten sollten, wenn Sie ein Hoverboard kaufen möchten, sind hier auf Krone.at für Sie gesammelt worden:

  • Beleuchtung
  • Maximalgewicht
  • Geschwindigkeit
  • Reifendicke in Zoll
  • Wasserresistenz
  • Reichweite, Beschaffenheit und Ladedauer des Akkus
  • Zubehör wie Tragetasche, Kratzschutz, etc.

Ob eleganter Cityflitzer oder robustes Offroad Hoverboard mit 10-Zoll-Luftreifen: Wer sich für den Kauf eines Hoverboards entschieden hat und die unzähligen Produkte vergleicht, wird bald einen oder mehrere Hersteller ins Auge fassen. Unter anderem von den folgenden marktführenden Firmen sind Hoverboards in Österreich erhältlich:

  • Bluewheel
  • iO Hawk
  • Robway
  • Nilox
  • Denver
  • NavPlus
  • Viron
  • Samsung

8. Häufige Fragen und Antworten zum Thema Hoverboard

Zum Schluss haben wir noch einige häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit Hoverboards für Sie gesammelt.

8.1. Wie viel Leistung braucht mein Hoverboard?

Die Motorleistung in Watt beträgt bei guten Hoverboards in der Regel mindestens 700 Watt. Eine niedrigere Wattzahl wirkt sich auf die Fahrgeschwindigkeit aus.

8.2. Für wen ist ein Hoverboard geeignet?

Hoverboards haben keine definierte Zielgruppe. Da sie nicht nur für die Fortbewegung nutzbar sind, sondern auch viel Spaß machen und das Fahren damit recht schnell gelernt ist, können Erwachsene und Kinder gleichermaßen von einem Hoverboard profitieren.

8.3 Ist es schwierig, das Fahren mit einem Hoverboard zu lernen?

Nein. Je nach körperlicher Fitness und Geschick geht es natürlich schneller oder langsamer, sich an die Balance und die Steuerung zu gewöhnen, aber eine halbe bis wenige Stunden sollten für die Aneignung eines ersten Fahrgefühls ausreichen. Sinnvoll ist es, für die ersten Male beim Aufsteigen oder auch beim Fahren jemanden dabei zu haben, dessen Hand man im Zweifel ergreifen kann. Und: Schutzausrüstung nicht vergessen!