Autsch! Hätte das nicht sogar Rot sein müssen? Zumindest mutet es interessant an, dass Lionel Messi für sein (brutales?) Foul im WM-Spiel gegen Algerien nicht einmal Gelb gab.
Messi hatte schon sehenswert zum 1:0 getroffen, Argentinien hatte alles im Griff. An sich gab‘s überhaupt keinen Grund für Frust beim argentinischen Superstar. Und doch ließ er sich zu einer für ihn äußerst ungewöhnlichen Aktion hinreißen. „La Pulga“ stieg Mitte der ersten Halbzeit mit offener Sohle dem algerischen Verteidiger Mandi von hinten in die Wade. Sah dezent grauslich aus.
Nicht einmal Gelb
„Mir tut die Wade hier im Studio weh, wenn ich das sehe“, scherzte ORF-Experte Herbert Prohaska im Rahmen der Pausenanalyse. „Schneckerl“ hätte „eigentlich fast Rot“ für Messi gesehen. Tatsächlich aber sah der Zauberdribbler nicht einmal Gelb.
Steiner sah nicht Rot
Gar keine Karte zu zücken, war auch in den Augen des ORF-Schiri-Experten Thomas Steiner „sicher ein Fehler“. Rot hätte Steiner aber nicht angebracht erachtet. Weil die Wucht von Messi nicht „ausreichend“, die Spielszene nicht entscheidend genug war. „Wäre es klar Rot gewesen, hätte sich der VAR einschalten müssen“, so Steiner.
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