Präsident vor dem Aus?

FIFA-Krise: Salzburg und der Infantino-Skandal

Fußball International
05.08.2026 05:34

Es herrscht weiter große Aufregung rund um FIFA-Präsident Gianni Infantino. Warum nächste Woche alle Augen auf Österreich, konkret auf Salzburg, gerichtet sein werden ...

Kein Anschluss unter dieser Nummer! „Gianni, wer?“, will Donald Trump von seinem „Jetzt-nicht-mehr-Freund“ nichts mehr wissen. Der FIFA-Präsident Gianni Infantino soll mit seinen Anrufen beim US-Präsidenten – und dann bei US-Außenminister Marco Rubio – abgeblitzt sein. Darüber lacht sich die (Fußball-)Welt ins Fäustchen.

Gianni Infantino (li.) und Donald Trump
Gianni Infantino (li.) und Donald Trump(Bild: AFP/MANDEL NGAN)

Auch wenn Infantino jetzt behauptet, dass das alles „frei erfunden“ sei. Nachdem der Italo-Schweizer auch den letzten Funken Scham über Bord geworfen hatte, indem er WM-Rechte an private Investoren verkaufen wollte, um sich selbst die Taschen mit noch mehr Millionen zu füllen. Jetzt gehen Infantino die „Unterstützer“ aus.

Dabei schien noch vor der WM seine Wiederwahl im März als FIFA-Präsident – trotz seiner mafiösen Machenschaften – nur eine Formsache. Aber mit seinem bestätigten Telefonat mit Trump während der WM, um US-Kicker Folarin Balogun zu begnadigen, begann er mit seiner Demontage. Jetzt hat Infantino den Bogen überspannt.

Österreich entzog Unterstützung noch nicht
Der Widerstand wächst. Die UEFA forderte Infantino auf, das Material über das zurückgezogenen Investorenvorhaben nicht zu vernichten, stellte mit dem CONCACAF (Nord- und Mittelamerika) einen Misstrauensantrag. Einige Nationen (u.a. Wales, Serbien, England) zogen ihre Unterstützung für Infantino zurück. Österreich noch nicht. Wohl nur ein Formalakt. Weil ÖFB-Boss Josef Pröll, der schon klare Worte („Die Pläne haben den Fußball weltweit in seinen Grundfesten erschüttert“) fand, gemäß der Statuten das erst im Aufsichtsrat beschließen muss.

Und dennoch werden in der Causa nächste Woche alle Augen auf Österreich, konkret auf Salzburg, gerichtet sein. Weil UEFA-Präsident Aleksander Ceferin im Rahmen des Supercup-Finales zwischen Paris und Aston Villa in der Mozartstadt erstmals zur FIFA Stellung nehmen wird. Der Slowene gilt ja auch als heißer Kandidat auf die Infantino-Nachfolge …

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