Hubschrauberflüge:

Neue Gondelbahn auf Gerlitzen-Gipfel nimmt Form an

Kärnten
15.06.2026 05:00

Die Bauarbeiten für die neue Gondelbahn auf der Kärntner Gerlitzen schreiten zügig voran. Dieser Tage wurden die Liftstützen zu ihren Standorten geflogen.

Nicht nur Paragleiter kreisten dieser Tage auf der Gerlitzen: Ein spezieller Hubschrauber des Typs Airbus AS 332 L1/L Super Puma von Heli Austria hat bereits elf der 14 Stützen für die Gondelbahn an ihren endgültigen Standort geflogen.

Neben dem Team des Hubschraubers waren auch Arbeiter von Doppelmayr sowie der Gerlitzen mit dem Aufbau der Stützen beschäftigt. Die Einzelteile wurden passgenau auf die zuvor gegossenen und vorbereiteten Betonfundamente gestellt und aufeinander montiert.

Während der Lastenflüge waren die Betriebe der Moser- und Pöllingerbahn eingestellt – zwischen den beiden Bahnen wurde nämlich der Hubschraubertankplatz eingerichtet.

Neben den Stützen wird auch weiterhin kräftig an den neuen Berg- und Talstationen gebaut. Diese werden ja ebenfalls komplett neu errichtet. Im Juni wurde mit den ersten Stahlträgern für den Gondelbahnhof begonnen.

Moderne 10er-Gondelbahn
Bei der Umsetzung der neuen Kanzelbahn II hat man sich seitens der Bergbahnen bewusst gegen einen Sessellift entschlossen. Skifahrer müssen für die Gipfelfahrt künftig zwar ihre Skier abschnallen. Die zehn Personen fassende Gondel macht es nun aber möglich, Wanderer sowie Familien mit kleinen Kindern sicherer auf den Gipfel zu transportieren.

In die neue Gondelbahn werden 22 Millionen Euro investiert. In den kommenden Wochen wird weiterhin fleißig gearbeitet, denn schon zum Start der kommenden Wintersaison im November oder Dezember soll die Kanzelbahn II offiziell in Betrieb gehen.

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