Experte warnt

Neue Hitzewelle bringt Gewitter und Unwettergefahr

Tirol
15.06.2026 06:00

Ab Mittwoch verwandelt sich Tirol in einen Kochtopf: Mindestens eine Woche lang klettern die Temperaturen auf bis zu 34 Grad. Sogar in höheren Regionen kann die 30-Grad-Grenze fallen.

Die neue Hitzewelle baut sich ab Montag Schritt für Schritt auf. „Am Montag und am Dienstag fallen die Temperaturen mit bis zu 25 Grad noch relativ verhalten aus, ab Mittwoch geht es im Oberinntal und Innsbruck sowie im Lienzer Becken bereits wieder in Richtung 30 Grad“, prognostizierte Meteorologe Konstantin Brandes vom Wetterdienst UBIMET.

Mini-Temperaturdelle am Samstag
Doch damit noch lange nicht genug: Am Donnerstag heizt es im Inntal auf 33 Grad auf, am Freitag klettern die Temperaturen weiter in Richtung 34 Grad. Nach einer kleinen Temperaturdelle am Samstag (maximal 30 Grad) sind am Sonntag abermals 34 Grad möglich.

Nur der Sprung ins kühle Nass hilft
Und die Hitze dringt sogar in höhere Regionen vor. „Zwischen rund 1000 und 1200 Metern erwarte ich bis zu 30 Grad“, sagt Meteorologe Brandes. Somit heißt es beispielsweise auch in Seefeld oder Achenkirch, möglichst schattige Plätze aufzusuchen oder in den Wild- bzw. Achensee zu springen.

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Sogar zwischen rund 1000 und 1200 Metern erwarte ich bis zu 30 Grad. Ab Mittwoch muss mit kräftigen Hitzegewittern mit Unwetterpotenzial gerechnet werden.

Konstantin Brandes,  Meteorologe, Wetterdienst UBIMET

Die kommende Woche wird nicht nur brütend heiß, sondern ebenfalls weitgehend sonnig. „Die erste Tageshälfte sollte jeweils überwiegend strahlend sein, im Tagesverlauf ziehen freilich Quellwolken auf“, prognostiziert der Experte.

Täglich das gleiche „Wetterspiel“
Und das bedeutet: Ab mittags muss täglich mit kräftigen Hitzegewittern gerechnet werden. „Nicht nur über den Bergen, sondern auch im Inntal“, warnt Brandes. Er spricht gleichzeitig von „Unwetterpotenzial“. An den Abenden dürfte sich die Situation dann immer wieder beruhigen, ehe dasselbe „Spiel“ am folgenden Tag neuerlich startet.

Für Bauarbeiter wie hier auf der Brennerautobahn beginnt eine heiße Arbeitswoche.
Für Bauarbeiter wie hier auf der Brennerautobahn beginnt eine heiße Arbeitswoche.(Bild: Christof Birbaumer)

Hält Hitzewelle mehr als eine Woche lang an?
Die voraussichtliche Dauer der Hitzewelle von rund einer Woche ist laut Brandes ziemlich abgesichert. Wie es danach in Sachen Temperaturen weitergeht, sei noch nicht ganz klar. In Tirol – und Vorarlberg – bestünde jedoch – anders als im übrigen Österreich – Potenzial für einen Fortbestand der Hitzewelle über den Mittwoch der nächsten Woche hinaus

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