Ausgerechnet er!

Deshalb verzichtete Schweden-Kicker auf Torjubel

Während seine Teamkollegen ihn in eine Jubeltraube eingehüllt haben, hat Schweden-Kicker Yasin Ayari auf jeglichen Jubel nach seinem WM-Treffer gegen Tunesien verzichtet. Dass ausgerechnet der Premier-League-Legionär erfolgreich war, ist eine besondere Geschichte ...

Demonstrativ hob Ayari seine Hände vor die Brust, nachdem er gegen Tunesien in der 7. Spielminute seinen ersten WM-Treffer erzielt hatte. Um ihn herum eine schwedische Jubeltraube – doch der Brighton-Legionär selbst signalisierte immer wieder, dass er selbst auf einen Jubel verzichten möchte. 

Denn Ayari besitzt tunesische Wurzeln, die ihm persönlich sehr wichtig sind. Aus Respekt vor dem Heimatland eines Teils seiner Vorfahren wollte er sich nicht ausschweifend über seinen durchaus sehenswerten Treffer freuen.

Schweden über Umweg dabei
Dabei muss seine Freude innerlich riesig gewesen sein. Immerhin hat sich Schweden nach einer katastrophalen Qualifikation erst über die Nations League in die WM-Playoffs gerettet und dort etwas überraschend noch ein Ticket erhascht.

Umso wichtiger, dass man einen guten Start in die WM erwischt. Ayari selbst gilt dabei als wichtiger Faktor im Mittelfeld. In Gruppe F trifft man neben Tunesien auch auf die Niederlande und Japan. 

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