Auf dem Platz ließ die DFB-Auswahl Curacao zum Auftakt keine Chance und gewann gegen die Elf von Dick Advocaat mit 7:1. Nach dem Schlusspfiff bildeten zwei Stars der Deutschen einen Kreis mit den Gegnern. Was dahintersteckte, erklärte einer der Torschützen.
Was für ein Auftakt für Österreichs Nachbarland in die WM in Nordamerika! Die DFB-Auswahl gewann gegen Curacao mit 7:1. Den deutschen Torreigen, der durch einen abgefälschten Treffer des krassen Außenseiters kurz unterbrochen wurde, eröffnete Felix Nmecha. Der Spieler von Borussia Dortmund sorgte auch nach der Partie für Aufsehen.
„Gegner im Spiel, Christen nach Schlusspfiff“
Gemeinsam mit Innenverteidiger Jonathan Tah (FC Bayern München) bildete der Mittelfeldmann einen Kreis mit ein paar Gegenspielern. Der Hintergrund: Sie sprachen gemeinsam ein Gebet.
„Im Spiel sind wir Gegner, danach sind wir Christen und Brüder“, erklärte Nmecha später im Interview mit der ARD. Da mache der Kantersieg keinen Unterschied. „Vom Ergebnis her ist es schön für uns. Wir glauben aber alle, dass Jesus verherrlicht wird durch dieses Spiel“, sagte der 25-Jährige.
DFB-Star teilte bereits mehrfach kritische Inhalte
Nmecha zeigt seinen evangelikalen Glauben seit vielen Jahren in der Öffentlichkeit. Schon mehrfach gab es aber Kritik gegen ihn. In den sozialen Netzwerken teilte er immer wieder homophobe und transphobe Inhalte, stellte die LGBTQIA+-Community mit dem Begriff „Pride“ in einen Zusammenhang mit dem Teufel. Weshalb er trotz seiner spielerisch unbestrittenen großen Klasse vielerorts sehr kritisch gesehen wird.
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