Väter wollen mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen – doch viele fürchten Nachteile im Job. Betroffene Papas berichten von Kündigungen, Karriereknicks und Spott durch Vorgesetzte.
Wer als Vater mehr Zeit mit seinem Kind verbringen möchte, stößt nicht selten auf Widerstand im Betrieb. Da ist es wenig verwunderlich, dass Österreich bei der Väterkarenz im Europa-Vergleich Schlusslicht ist. Nur 18,8 Prozent der Papas gehen überhaupt in Karenz, in Finnland sind es mehr als 80 Prozent, in den Niederlanden sind es sogar über 90 Prozent. Während Mütter durchschnittlich 416 Tage in bezahlter Karenz verbringen, sind es bei Männern lediglich neun Tage. Und warum? Weil Väterkarenz für manche Papas zum völligen Karriere-Risiko werden kann, das zeigen ein paar Beispiele:
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