Eine in Tirol lebende Syrerin (22) steht im Verdacht, über Monate hinweg Sozialleistungen in erheblicher Höhe zu Unrecht bezogen zu haben. Laut Ermittlungen soll sie ihrer zuständigen Behörde verschwiegen haben, dass ihr Lebensgefährte dauerhaft mit ihr in einer geförderten Wohnung lebte.
Eine aufwendige Überprüfung von Sozialleistungsbezügen führte nun zur Aufdeckung eines mutmaßlichen Sozialbetruges im Tiroler Unterland. Im Fokus der Ermittlungen steht eine 22-jährige Syrerin, die zwischen Juli 2025 und April 2026 Mindestsicherungsleistungen bezogen haben soll.
Lebensgemeinschaft nicht angegeben
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand verschwieg die Frau bei ihren Anträgen, dass ihr Lebensgefährte ständig mit ihr in einer Wohnung lebte, deren Kosten teilweise durch die Mindestsicherung gedeckt wurden. Offiziell war der Mann jedoch an einer Obdachlosenadresse gemeldet.
Die Ermittler gehen davon aus, dass die tatsächlichen Wohn- und Lebensverhältnisse bewusst verschleiert wurden, um einen finanziellen Vorteil zu erlangen.
Schaden von 10.800 Euro
Durch die mutmaßlich falschen Angaben soll der zuständigen Tiroler Bezirkshauptmannschaft ein Schaden von rund 10.800 Euro entstanden sein. Die Behörden erstatteten Anzeige wegen des Verdachts des schweren Sozialleistungsbetruges.
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