Finanzminister Markus Marterbauer ist zuversichtlich, dass sein Doppelbudget 2027/28 halten wird. Aufhorchen lässt er im „Krone“-Interview mit der Feststellung, dass Österreich zu viele Spitäler hat und an Schließungen wohl kein Weg vorbeiführt. Auch zum Vorwurf eines neuen roten Postenschachers bei den ÖBB äußert er sich.
„Krone“: Ihr Budget steht auf wackeligen Beinen. Sie haben selber gesagt, dass Sie keine Polster haben. Werden die Zahlen halten?
Markus Marterbauer: Das Budget ist immer auf der aktuellen Prognose des WIFO und damit auf den bestverfügbaren Datengrundlagen aufgebaut. Wir haben tatsächlich keine Polster eingebaut und nirgendwo eine Milliarde Euro versteckt, das dürfte ich übrigens auch gar nicht. Aber was wir schon haben, ist eine gewisse Flexibilität. Laut Verfassung ist vorgesehen, dass wir im Herbst 2027 dem Fiskalrat und dem Parlament eine Budgetnovelle vorlegen müssen, wo wir gewisse Anpassungen vornehmen können.
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