Trotzdem Änderungen

Salzburg gibt Garantie für Spitalsstandorte ab

Salzburg
05.06.2026 07:00

„Zuerst investieren, dann zusperren – so eine Idiotie machen wir sicher nicht“, stellte Soziallandesrat Wolfgang Fürweger kürzlich klar und gab eine Standortgarantie für Salzburgs Krankenhäuser ab. Allerdings: Ohne Änderungen in den Einrichtungen wird es nicht gehen.

Viele unterschiedliche Ideen zu einer österreichweiten Gesundheitsreform werden aktuell quer durch die Bundesländer diskutiert. Darunter neue Gesundheitsregionen, die sich nicht mit Bundesländergrenzen decken sollen, oder die Schließung von Spitalsstandorten. Vor diesem Hintergrund hat die schwarz-blaue Salzburger Landesregierung ein Bekenntnis zu allen Salzburger Standorten abgelegt. „Es steht kein Standort zur Disposition“, stellt Soziallandesrat Wolfgang Fürweger (FPÖ) klar.

Zuletzt sind etwa noch Millionenbeträge in die Standorte Zell am See und Mittersill investiert worden. „Zuerst investieren, dann zusperren – so eine Idiotie machen wir sicher nicht“, sagt Fürweger.

Das heißt aber nicht, dass an allen Standorten alles so bleibt, wie es ist. „Wir müssen die Spitalsstandorte so aufstellen, dass es Spezialisierungen an verschiedenen Standorten gibt“, sagt Gesundheitslandesrätin Daniela Gutschi (ÖVP). Nicht mehr in allen Krankenhäusern wird also zukünftig jede Leistung angeboten. Die Details sollen im rein Salzburger Reformgremium „Zukunft Gesundheit“ ausgearbeitet werden.

Was klar ist: „Die Zusammenarbeit innerhalb der Landeskliniken soll verbessert werden“, sagt Gutschi. So sollen etwa für chirurgische Eingriffe im Bereich der Traumatologie Ärzte aus dem Landeskrankenhaus oder dem Krankenhaus Hallein ins Krankenhaus Tamsweg kommen. 

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