Nach der großen Panne 2025 in Form einer Protestaktion beim Festakt haben die Salzburger Festspiele und die Exekutive ihre Konzepte für den großen Politikerauflauf am heutigen Sonntag überarbeitet. Unterstützung für die Beamten kommt heuer sogar aus der Luft ...
Die Nervosität vor der Festspiel-Eröffnung ist nach dem Super-GAU im vergangenen Jahr mit aufsehenerregender Protestaktion heuer besonders groß. Wird alles gutgehen? Reichen die Sicherheitsvorkehrungen aus? Bei den Festspielen und bei der Polizei ist man davon überzeugt.
Die Zutrittskontrollen etwa sollen heuer deutlich strenger sein. In die Detailpläne war auch die Polizei involviert, obwohl für die Sicherheit im Haus die Festspiele zuständig sind. „Wir haben mitgeholfen und uns angesehen, welche Sicherheitskonzepte anzupassen sind“, sagt Landespolizeidirektor Bernhard Rausch.
Wie viele Beamten im Einsatz sind, will Salzburgs oberster Polizist nicht verraten. Neben „ausreichend zivilen und uniformierten Kräften“ werden auch Spezialkräfte wie die Cobra und das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung im Einsatz sein.
Neue Abwehr kann illegale Drohnen umlenken
Erstmals wird heuer bei der Eröffnung auch die Drohnenabwehr der Polizei beteiligt sein. Dabei handelt es sich laut Rausch um ein technisches System, das in illegale Drohnenflüge eingreifen kann. Die Fluggeräte können dann zur Landung gezwungen oder zu einem definierten Punkt dirigiert werden. Die Drohnenabwehr ist nahe dem Festspielhaus stationiert.
Hochrangige internationale Gäste sind heuer eher die Ausnahme. Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis ist am Sonntagabend Gast von Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) bei der Opernpremiere von Carmen, nicht aber bei der Eröffnung.
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