Klinikvorstand Paul Puchwein und sein Team versorgten am Tag des Grazer Amoklaufs sieben schwer verletzte Opfer. Eine Lehrerin überlebte nicht. Welche Geschichten die Jugendlichen später erzählt haben und warum es nun einen „Code Red“ gibt.
Für einen kurzen Moment dachte Paul Puchwein an eine Einsatzübung, als jener Tag, der für ihn in der Früh noch „ganz normal“ begonnen hatte, plötzlich eine dramatische Wendung nahm. „Schussattentat an einer Grazer Schule“, so lautete der Alarm am Grazer Uni-Klinikum am 10. Juni 2025. „Wir haben sofort mit dem Vorbereiten der Schockräume angefangen“, erzählt der Vorstand der Klinik für Orthopädie und Traumatologie.
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