Brisante Ermittlungen beim Amt der oberösterreichischen Landesregierung: Eine Mitarbeiterin (25) soll einem Tschetschenen (63) zur österreichischen Staatsbürgerschaft verholfen haben – ohne die gesetzlichen Voraussetzungen ausreichend zu prüfen. Der Fall beschäftigt jetzt die Justiz. Fraglich ist, ob es weitere Fälle gibt.
Aufgeflogen war der Schwindel eher zufällig: Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) wollte bei einem im Bezirk Linz-Land lebenden Tschetschenen (63) einen Eintrag im Zentralen Fremdenregister vornehmen. Die Beamten wollten den Vermerk „Daueraufenthalt EU“ hinzufügen. Im Zentralen Melderegister schien der Mann allerdings bereits als österreichischer Staatsbürger auf.
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