Der Kampf um den ORF-Chefsessel geht in die heiße Phase. Manager, Geschäftsführer und Journalisten befinden sich unter den Bewerbern – als Nächstes tagt eine Findungskommission.
Ein glasklarer Favorit von Kanzlers Gnaden, nicht ganz eine Handvoll möglicher Herausforderer und in Summe mehr als 70 Bewerber. Nach dem Ende der Bewerbungsfrist für den Posten des ORF-Generaldirektors liegen die Karten jetzt auf dem Tisch.
Herausforderer können sich noch präsentieren
Die Wahl des Favoriten Clemens Pig ist zumindest offiziell noch nicht fix. Wie berichtet, findet bis zur finalen Entscheidung noch eine Gesprächsrunde mit der Findungskommission statt, die bekanntlich durch die von allen Seiten kritisierten Partei-Freundeskreise besetzt wird. Auch ein öffentliches Hearing findet statt. In diesen Runden haben die Herausforderer zumindest noch die Chance, sich zu zeigen.
Als ernsthafte Alternativen zu Pig gelten der Medienmanager Markus Breitenecker und Magazinchefin Lisa Totzauer. Ähnliches gilt wohl auch für Johannes Larcher. Der Österreicher mit ORF-Vergangenheit ist hierzulande den wenigsten ein Begriff, hat international aber wichtige Unternehmen gemanagt. Er betätigte sich etwa bei der Streamingplattform Hulu, dem arabischsprachigen Streamer Shahid und bei HBO MAX in der Führungsetage.

Blaue Wunschkandidatin
ORF-intern hat sich mit Kathrin Zierhut-Kunz auch die ORF-III-Geschäftsführerin für den Posten beworben. Sie gilt als Wunschlösung der FPÖ und käme im Fall der Fälle noch für andere Posten infrage.
Zumindest beworben haben sich auch Medienmanagerin Eva Schütz und Journalistin Sonja Sagmeister.
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